Der letzte Tag in Porec ist angebrochen und wir starten mal wieder mit wenig Plan in den Tag. Nach dem Gewitter letzte Nacht, ist es ganz angenehm herunter gekühlt und wir spielen kurz mit dem Gedanken nach Pula zu fahren. Nach kurzen Abwägen und der Tatsache, dass wir morgen den Transfertag nach Krk haben und uns Rijeka anschauen möchten, entscheiden wir uns trotz winterlichen 25 Grad für den Strand. Ohne lang zu suchen, wieder für Plava Laguna Beach. Es war einfach zu perfekt mit Kiesstrand, Liegeflächen im Schatten, Sandkasten, Spielplatz, Karusell, Parkplatz, Restaurant, usw. um auf eine weitere Suche zu gehen. Später ein paar Bilder mehr von der Lagune!
Morgens wieder die gleiche Routine, diesmal entschied sich Emil allerdings gegen den Spaziergang zum Bäcker und blieb lieber in der Wohnung. Danach spielen mit den Kindern und paralleles Packen für die morgige Weiterreise, als auch für den Strand. Luisa teilt nach und nach die gemeinsame Leidenschaft für Autos mit Emil und turnt dabei fröhlich auf Papa rum. Um Verletzungen zu meiden, hab ich mir vorsorglich eine kleine Wämpi angefuttert 😉

Mit dem zweiten Besuch am Strand, wussten wir auch gleich wohin wir fahren mussten. Parkplatz direkt am Hafen und es waren nur noch 240m bis zum Stellplatz der Familienmupfel direkt gegenüber dem Spielplatz. Während Emil zuerst den Spielplatz erkundete, entschied sich Luisa für den Schwimmflügel und Julia bibberte bei den erwähnten winterlichen Temperaturen im Zelt.



Es dauerte natürlich auch heute wieder nicht lange, bis sich nationenübergreifend die Automobilexperten von morgen zusammenfanden und gemeinsam die Piste unsicher machten. Diesmal trafen wir Kirill aus Kiew, der mit Oma und Opa für eine Woche auf der Anlage des Strandes Urlaub macht. Kirill teilte mit Emil seinen Abschlepper und die beiden verstanden sich blind, während mein russisch auf den Prüfstand gestellt worden ist.

Als ich dann die Gunst der Stunde nutzen wollte um eine Runde schnorcheln zu gehen, entschied sich Sohnemann spontan auch für das Wasser und wir trabten zusammen los. Nach 2min war für Emil der Spaß allerdings vorbei, ihm war das Wasser zu kalt und er wollte lieber weiter Salzstangala bei Mama essen und in ein trockenes Handtuch gewickelt werden. Ich ging dann eine kleine Runde alleine schnorcheln und hab dem ein oder anderem Fischschwarm „Hallo“ sagen können.


Nach dem Wasser wagelte ich Luisa einmal eine Runde über die Halbinsel, vorbei an unzähligen kleinen süßen Plätzen!
Da wir noch die ein oder andere Tasche zu packen hatten und Emil seinen „Mittagsschlaf“ bekommen sollte, packten wir gegen 4 zusammen und trugen einen schlafenden Emil und schlafende Luisa zurück in die Wohnung. Um mein Fluchen morgen geringer zu halten, entschied ich mich eine erste Tour zu tragen. Die Ikea Taschen sind einfach mega praktisch und passen so perfekt in die Dachbox rein!

Emil schlief richtig lange und wir weckten ihn kurz vor sieben. Fertig machen und ab zum Essen, wohin wussten wir mal wieder nicht und besuchten einfach mal die Nordhälfte der Altstadt. Jeder mit dem Gepäck, das er mitnehmen wollte: Alle Autos und eine Menge Bücher!

Folgenden Baum wollte Emil dann unbedingt fotografiert haben, daher darf dieser nicht fehlen!

Wir fanden ein schönes Restaurant, etwas abseits und mit dem Tisch direkt am Wasser. Das Rialto. Die Bewertungen sprechen nicht unbedingt für sich, aber es war absolut ok, Fleischplatte für 2 Personen. Der dritte mampfte sich ja quasi bereits am Brot vorher satt! Anschließend bummelten wir ein wenig durch die Gassen in zweiter Reihe und Emil shoppte das ein oder andere Andenken und bekam durch seine chamante Art entweder einen Discount oder es wurden einfach aus einem zwei Magneten gemacht. Ab jetzt zahlt der den restlichen Urlaub alles! Luisa verpennte quasi den ganzen Abend in die Decke eingemummelt im Kinderwagen.
Un nun das Beste zum Schluß. Bereits auf dem Weg zur Wohnung kreischte es auf einmal um unsere Ohren und wer stand uns Gegenüber: Der Jagawirt aus Aumbach, oder besser bekannt: Familie Hierl, Julias Cousin! Wir gingen uns scheinbar bereits eine knappe Woche in Porec erfolgreich aus dem Weg und trafen uns nun leider erst am letzten Abend. Europa ist doch nur ein Dorf! Dann nochmal ein Happy Birthday lieber Bene und euch schon einen schönen Urlaub – bis bald in Aumbach!








What a small world! 😉
Hehe, das Sprachtalent hat Emil von seiner Tante…
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Dann bin ich gespannt, wieviel weitere Sprachen folgen! Das wird ja dann voll der Superyauschi 😉
Leider sind wir nicht noch an Holland vorbei gekommen, das wäre wahrscheinlich das größte gewesen!
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