Und da sind wir wieder :-)

Wir können es immer noch nicht glauben, aber die 5 Wochen sind schon vorbei und wir wieder zuhause.

Gestern morgen war es nochmal kurz bissl hektisch: Wir sollten zwischen 9:00 Uhr und 10:00 Uhr das Appartment verlassen, wachten jedoch alle final erst um halb 9 auf, nachdem Luisa und ich gegen 5:40 Uhr eine Schlafpause eingelegt hatten.

Irgendwie haben wir es dann aber tatsächlich geschafft und waren alle pünktlich im Auto und schwuppdiwupps um 11:30 Uhr in Westerham.

Wir sind uns einig, dass es auch schön ist wieder daheim zu sein. Wir freuen uns auf den Herbst hier mit all seinen Farben, Unternehmungen, Überraschungen, Gästen, … Es ging es ja auch schon aufregend weiter – Kindergeburtstag von Emils Kitakumpel Vitus auf dem Spielplatz. Bevor wir allerdings los sind, freuten sich sowohl Luisa, als auch Emil über ihre zurückgelassenen Spielsachen und die gewohnte Umgebung. Luisa freute sich sogar so sehr, dass heute die Sache mit dem Brei nur so flutschte und das kleine Schnäbelchen nonstop gaaaaaaanz weit aufging.

Ich will euch jetzt aber nicht mit unsrem Alltag langweilen, sondern kurz ein kleines Fazit zu unserer Reise machen:

Hinter uns liegen 2.500km in 5 Ländern mit 9 Unterkünften. Aufgeteilt hatten wir die Strecken zwischen den Stopps auf Fahrten zwischen 1 1/2 Stunden und 3 1/2 Stunden. Wir können sagen 2 Stunden bis maximal 2 1/2 Stunden sind die perfekten Weglängen für unsre zwei gewesen, va. wenn wir die Fahrten noch in den Mittagsschlaf integrieren konnten, war das überhaupt kein Problem.

Wir werden zukünftig definitiv darauf achten, dass wir Unterkünfte mit 2 Schlafzimmern haben. Außerdem ist eine Umgebung mit anderen Kids oder zumindest Spielplätzen oder Garten sehr hilfreich, um entspannt in die Tage zu starten.

Städtetrips oder Ausflüge in Städte sind (zumindest mit Emil und Luisa) mit Kindern auch gut machbar. Wir werden allerdings weiter nicht länger, wie bisher – also ein Wochenende bzw. 2 Nächte einplanen.

Emil ist für sein Alter ein begnadeter Bergsteiger und Wanderer und schafft 5-6 km alleine ohen Kraxn. Wir müssen hier nur bei der Routenauswahl daran denken und entsprechend die Tour auswählen, um am Ende des Tages nicht noch weite Rückwege zurücklegen zu müssen.

Summasummarum würden bzw. werden wir es genauso wiedermachen und sind schon am überlegen, wo und wie wir Fjodors nächsten Elternzeitmonat verbringen. Hat wer Ideen und Tipps? Bei uns schweb momentan noch Alles und Nix rum: Florida? Japan? Skandinavien? Ostküste USA? Kanaren? Portugal?

Falls wir den ein oder anderen von euch jetzt noch nicht genug gelangweilt haben, ich hab hier nochmal alle Links unserer Europatour zum nachlesen zusammengefasst. In diesem Sinne, es war schön mit euch (und mit uns 😉 ) bis bald, eure Yauschis.

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Vorberichterstattung

Das erste Ziel war für 4 Nächte Strassen in Osttirol. Hier standen die ersten Wanderungen inkl. der Umrundung der Drei Zinnen an:

Und schon sollte es weitergehen nach Bella Italia – ein Wochenende in Mestre bzw. Venedig:

Parken auf Italienisch

Ein Tag in Venedig, auch mit Kindern gut zu meistern

Das Meer wartet nun auf uns und somit auch 5 Nächte in Grado an der Adria:

Neue Wege des Urlaubes für uns – Campingplatz.

Sand, Krabben, Würstl, Spielen….

Gute Freunde trifft man überall – auch in Italien

Der 2-Jährige erweitert sein Seafoodrepertoire um Muscheln.

Letzter Abend in Grado und wir erkunden die Altstadt.

Und schon heißt es ciaociao Italia, weiter geht die lustige Reise nach Kroatien.

Bewährungsprobe für Fjodors Nerven: Altstadtwohnung

Klares Meerwasser und lecker Fischplatte in Porec.

Ausflug nach Rovinj und Dolphinwatching im Sonnenuntergang.

Wir treffen die nächsten Freunde auf unserer Reise: Familie Possnig!

Überraschung in der Altstadt von Porec.

Nächster Stop: Die Insel Krk!

Kurzer Zwischenstop in Rijeka und ab gehts in die nächste Altstadtwohnung.

Beachlife und spätes Dinner mit Kindern – es kann klappen, wenn alles passt.

Der einzige graue Tag unserer Reise.

Und schon war doch wieder Strandwetter.

Tagesausflug nach Vrbnik – die Burgstadt!

Kalte Pizza vom Vortag in der Mumpfel, yummy

Die Reisegruppe Yauschi verlässt die Küste und reist ins Landesinnere:

Aber zuvor noch einen halben Tag am Strand eingelegt.

Plitvicer Seen Teil 1 und Fleischberge

Plitvicer Seen Teil 2 und Bus, Schiff und Sams Jeep

Plitvicer Seen Teil 3 und vieleviele Leute

Zwei Nächte in Zagreb, einer tollen Stadt, wie wir finden:

Erstes Beschnuppern einer uns noch völlig unbekannten Stadt.

Touris on Tour und immer noch begeistert.

Slowenien, fast wie Bayern, unser vorletzter Halt:

Aber erst nochmal shoppen.

Uff, wandern bis alles schmerzt.

Ausflug nach Bled zum Bleder See.

Grenzgängerwanderung – eine geht noch.

Kitzbühel – fast können wir unser Zuhause schon sehen:

Bissl Schickeria in Österreich schnuppern

Gondelfahren, Gondelfahren, Gondelfahren

Yauschis auf Streif(e)

Gegen ein Uhr, eng „umschlungen“ verließ Julia dann mein 80 cm Bett im Wohnbereich und flüchtete zu den kleinen Yauschis ins Schlafzimmer. Mit der Hoffnung lange ausschlafen zu können, wurde ich leider bereits um sieben geweckt. Wir hatten keine Verdunklung in der Wohnung, so dass ich das glückliche Los der Frühschicht gezogen hatte. Wir ließen Julia noch eine gute Stunde weiterschlafen, bevor mein Unterhaltungsrepertoire bei Luisa endete und sich Julia zerknautscht zu uns gesellte. Emil entschied heute nicht mit zum Bäcker zu fahren und so machte ich mich alleine zum Hofer nach Kitzbühel los. Anschließend gefrühstückt und gestärkt, wählte Emil die Gondel hoch zum Hahnenkamm, mit der wohl berühmtesten Abfahrt der Welt: Die Streif!

Um weitere Highlights sammeln zu können, ging es natürlich mit der seit Tagen geforderten Gondel auf den Berg, der Hahnenkammbahn, direkt aus Kitzbühel heraus. Wir parkten auf dem Parkplatz vor der Bahn und stellten mit Bedauern fest, dass in Kitzbühel der Volkswagen nicht Käfer, sondern Porsche Cayenne heißt. Teilweise standen drei solcher SUVs nebeneinander. Ein Paukenschlag für die deutsche Automobilvielfalt, lediglich ein paar Teslas, Masaratis oder auch Bentleys lockerten das Stimmungsbild auf. Ich denke, die haben ganz schön geschaut, als unser Skoda Octavia 3 FACELIFT mit Thule Dachbox um die Ecke „geschossen“ kam. Wir holten kurz vorher Geld und dann kauften wir zwei Hoch/Runter Tickets bei der Bahn, die Parkplatzgebühr wurde beim Kauf erstattet.

Emil freute sich natürlich wie ein Schnitzel während der Fahrt und Luisa schaute auch hier und dort mal aus der Manduca heraus.

Oben angekommen, hat uns eine recht schöne, neue und überarbeitete Bergwelt empfangen, zumindest konnten weder Julia noch ich uns daran erinnern. Themenwege, Spielplätze, alle paar Hundert Meter eine Hütte.

Beste Vorraussetzungen, NICHT in die Kraxn zu wollen und das angepeilte Tagesziel aus dem Blick zu verlieren. Der Plan war bis zu den Seen am Pengelstein zu kommen, einfache Wanderung, 3,5h, 11km, klang machbar. Nicht jedoch ohne Kooperation mit dem Kraxnverweigerer. Erst die Rutsche und ein Kletterpark direkt nach Ausstieg aus der Gondel

Dann ein paar Meter weiter in das Hahnenkamm Stüberl auf ein paar Würstl mit Pommes. Bevor es hoch zum Speichersee Ehrenbachhöhe ging, musste noch ausgiebig der Einsatz eines Abschleppers inkl. Reifenwechsel begutachtet werden.

Bitte keine Sorge bezüglich der beiden Steine, hier wurde kein Anschlag auf den PKW versucht, sondern Vorsorge für den kommenden See getroffen.

Am See angekommen wurde ein Versuch gestartet, diesen mit Steinen zu zuwerfen.

Ein paar Meter weiter an der Sonnenrast wurde eine Bergstation neu gebaut und es tummelten sich alle Lieblingsfahrzeuge eines 2 1/2 Jährigen in wildem Treiben auf der Baustelle. Wieder ein paar Meter weiter folgte ein übergroßer Igel als Spielplatz, der dem kurz zuvor gesichtetem Doppelrad New Holland die Show nahm.

An diesem Punkt war es bereits 16:00 und wir gaben jede Hoffnung auf das noch 1,5h entferntes Ziel auf. Stattdessen gingen wir den Panoramaweg zurück und mussten feststellen, dass der Hüttenbetrieb oben ab 17:00 nicht mehr gegeben war. Emil wurde mit wenig Widerstand in die Kraxn kommandiert und schlief nach kurzer Zeit ein.

Wir entschlossen uns daher auf den Weg runter per Gondel und lernten Richard und seine Gattin kennen, ein älteres Ehepaar aus München, die sich gerne öfters in ihrem Zweitwohnsitz in Kitzbühel aufhalten. Wir erkundigten uns nach ein paar Restauranttipps und erhielten promt das Landhäusl ganz in der Nähe der Bahn genannt. Gefragt, getan, wir hatten keine Reservierung und es war Samstag Abend in Kitzbühel, da ist früher Essen gehen, vielleicht nicht die schlechteste Idee! Dort angekommen, trafen wir die beiden wieder, die sich scheinbar auch für Ihren Tipp entschieden haben. Wir bekamen drinnen eine schönen Platz und bekamen neben einer hervorragendem Essen auch einen Top Service. Julia teilte sich mit Emil ein Wienerschnitzel und ich versuchte mich an den Tiroler Gröstl.

Zwischenzeitlich überraschte uns der Kellner mit Komplimenten „Ihr seid so schöne Menschen“ und wir schauten uns nur nickend an 😉 ! Abschließend gab es noch Apfelküchle und ein Eis für Emil, bevor wir uns dezent aus dem Laden zurückzogen, nachdem Emil ordentlich einen in die Windel gedrückt hatte. Achso ordenlich getanzt wurde auch, immerhin waren wir drinnen lange Zeit noch die einzigen Gäste!

Auf dem Rückweg durfte Emil dann nochmal Kitzbüheler Automobilluft schnubbern und vor einem Kitzbüheler Kinderladen in einen gelben Sportflitzer einsteigen. Julia überprüfte in der Zeit die gemeinsamen Ersparnisse für eine Jacke für Luisa, leider wurden die angestrebten Ausgaben von 700€ allerdings nicht durch den Familienrat freigegeben.

In der Ferienwohnung angekommen, ging dann alles ganz schnell. Beide Kids sind flott eingeschlafen und wir genossen, die letzte Urlaubsnacht in unserem 80cm Wohnbereichsbett. So schnell gehen auch fünf Wochen vorbei!

Ein letztes Kofferpacken…

Und schon war der Tag des Abschieds (mal wieder) gekommen. Heute hieß es zum vorletzten Mal Koffer und Auto packen und weiterfahren Richtung Österreich. Luisa, Fjodor und ich standen gegen 7:30 Uhr auf und fingen schon mal langsam zu packen an, während der Schlafbär der Familie noch tief und fest schlief. Schnell war ein Masterplan geschmiedet: Kinder und Papa gehen auf diverse Spielplätze und ich packe alles in der Wohnung (störungsfrei), damit wir pünktlich um 11:00 Uhr auschecken können. Emil ist dann auch gegen halb 9 strahlend, aber mit geplatzter Pämpi aufgewacht und war mit unsrem Plan einverstanden – Glück für uns, keine weiteren Diskussionen mit dem 2-Jährigen hierzu.

So zogen die 3 also dick eingemummelt bei frostigen 5 Grad und Sonnenschein los, um die 3 Spielplätze von Kranjska Gora unsicher zu machen. Luisa machte brav ihr Vormittagsschläfchen im Kinderwagen und Emil konnte alle Rutschen durchprobieren.

Um 10:30 Uhr war ich fertig und meine 3 kamen wieder. Fjodor belud das Auto mit tatkräftiger Emilhilfe, Luisa robbte nochmal den Küchenboden suaber und beide Kids haben mir die Ehre der ersten Stinkewindel des Tages zu Teil werden lassen, was freu ich mich.

Nachdem wir das Appartment noch bezahlt hatten, ging es los Richtung Kitzbühel. 3 1/2 Stunden und unsre somit längste Transferfahrt der 5 Wochen lagen vor uns. Teilweise schliefen 3 von 4 Yauschis, teilweise waren alle wach und lauschten mehr oder weniger freiwillig Luisas glockenhellem Stimmchen. Das geht durch Mark und Bein!

In Lienz entschieden wir uns für eine kurze Pause beim Schachtelwirt. Emil war ganz begeistern vom Happy Meal inkl. Minigurken und Schleich Dinosaurier – da brauchts keinen Hamburger für den kleinen Mann. Noch ein Cappuccino für Fjodor und mich und weiter gings. Bergauf, Bergab und durch den Felbertauerntunnel und um kurz nach 16:00 Uhr waren wir an unserer Unterkunft für die nächsten beiden Nächten. Die letzten zwei Nächte!!! Wir haben hier ein großzügiges Appartment mit Schlafzimmer mit Doppelbett und Gitterbettchen für Luisa und 2 Einzelbetten hier im Wohnzimmer. Hmm, wie schlafen wir hier? Wir haben uns nun drauf geeinigt, den Papa auszuquartieren…bleibt nach wie vor spannend, wie wir dann morgen aufwachen!

Schnell war ausgeladen, was ausgeladen werden muss und ja dann kam der Bazi in Emil mal wieder zum Vorschein. Kaum ließ man ihn 1 Minute aus den Augen, wollte er „malen“. Da aber weder Stifte noch Papier zur Verfügung waren, fand sich ein Metallschraubschlüssel der Dachbox, mit dem man schöne Kratzer ins Auto machen konnte. Rarehrlskndfalsnflkajerguiewlfjbdlnaiewhö!!!!!!!!!!! Was willst da noch sagen? Der Anschiss erfolgte natürlich, rief auch entsprechend Tränen beim Künstler hervor – aber mit seinen 2 Jahren hat er wahrscheinlich im Vorfeld die Konsequenzen noch nicht abschätzen können. Immerhin konnten wir ihn überzeugen, sich bei Fjodor zu entschuldigen.

Die beiden Zwerge haben dann schon mal die Planung für den morgigen Tag übernommen: Gondelfahren steht ganz oben.

Dank Tripadvisor war dann auch ein Restaurant gefunden, dass wir in 800m Fußmarsch erreichen konnten: Die Schwedenkapelle. Der Spaziergang dorthin ging über Feldwege, mit Blick auf den Wilden Kaiser.

Kurzfristig meinte Emil, er mag ned laufen. Der Kinderwagen war aber mit der schlafenden Luisa blockiert, also durfte er nochmal in die Manduca – was er jedoch nur für 2-3 Minuten aushielt – sowohl vorne als auch hinten (Glück für mich).

Viel spannender waren eh die Hühner, Traktoren, Schweine, Schwader, Züge,…die uns auf dem Weg begleiteten.

In der Schwedenkapelle bekamen wir dann glücklicherweise noch einen Tisch am Freitagabend ohne Reservierung und das mit Kinderwagen. Emil schlürfte dann eine Grießnockerlsuppe, ich Rinderbraten mit Spätzle und Fjodor Forelle, die Spezialität des Hauses. Als Nachspeise gab es eine Kugel Eis für den Bazi, Schokotarte für den Zaren und Vanilleparfait für mich.

Gegen 20:30 Uhr waren wir dann wieder zuhause und uns wurde klar: Emil ist heute ca. 5km zu wenig gelaufen / gewandert. Völlig überdreht und bereit für Purzelbäume und Co. Aber, er war dann doch schneller, als erwartet im Lummerland. Luisa sowieso, da kann man sich auf die kleine Maus verlassen.

So, dann suchen wir uns mal noch eine Gondel und einen Berg hier in Kitzbühel aus, den wir morgen erstürmen.

Schlägerei im österreichischen Wald!

Der Morgen startet mit einem kleinen, ich nenne es Missverständnis. Um halb acht wollte Julia die Betten tauschen und brachte anschließend den Vorschlag, ich solle doch Luisa übernehmen. Ganz verwirrt und schlaftrunken schenkte ich dem Vorschlag wenig Wertschätzung entgegen und verkroch mich zu Emil. Muffiger Morgenyauschi!

Ein knapped Stündchen später weckten Emil und mich dann Luisas zarte Schreigesänge und ich wurde von einem lachenden Emil angestrahlt. Der verlangte natürlich wieder sein Müsli und war einverstanden, dass wir Luisa wieder mit zum einkaufen nehmen. Nur die Manduca sollte gegen den Kinderwagen ausgetauscht werden, was Luisa nach 5 min dankbar für ein Schläfchen annahm. Der große Bruder kann halt schon so toll schieben, wer schläft da nicht ein.

Bei seinem zweiten Frühstück haute Emil überraschenderweise nochmal ganz gut rein, während wir uns für die finale Route entschieden. Luisa wurde samt Kinderwagen einfach im Schlafzimmer geparkt und schlummerte noch kurz weiter. Wir entschieden uns mit dem Auto zum Wurzenpass zu fahren, der bereits auf österreichischer Seite liegt. Von dort aus war die Dreiländereckhütte unser angepeiltes Ziel. Fix waren die Sachen gepackt und es ging keine 10 Minuten bis zum Parkplatz am Pass.

Oooh noooooo! Der gemütliche Forstweg war aufgrund von Schlägereien (österreichisch: Waldarbeiten) gesperrt, wie uns unser Wanderführer ausführlich erklärte. Also bogen wir auf Weg 603 in den Wald ab und begannen bereits nach wenigen Metern zu stöhnen.

Die Wanderung hatte laut Prospekt den doppelten Schwierigkeitsgrad von vorgestern. Ganze zwei von fünf Wanderwichteln heute also! Dafür gab es auf dem Weg jede Menge für Emil zu bestaunen. Pilze in allen Farben und riesige Ameisenhügel verzückten unseren Sohn. Tja und Luisa, ist halt ein Manduca Baby und schlief.

Nach knapp neunzig Minuten war der rettende Forstweg wieder erreicht und Emil durfte nach einer Pause in der Kraxn wieder alleine weiter laufen.

Jetzt auch endlich mit Fernsicht auf das beeindruckende Karawankengebirge.

Ab jetzt war es doch die erhoffte leichte Wanderung und recht fix haben wir die Bergstation erreicht. Da wir allerdings weit in der Nachsaison waren, war der Betrieb bereits eingestellt. Zum Glück war die angestrebte Hütte nur noch wenige Minuten entfernt. Immer an der Grenze zwischen Slowenien und Österreich entlang freuten wir uns auf kalte Getränke und ein paar leckere Speisen.

Aus der Ferne wirkte alles noch wie geschlossen, immerhin haben wir bis jetzt auch nur zwei andere Wanderer auf dem Weg getroffen. Dann aber offenbarte sich das Paradies! Bereits aus der Ferne würde der Spielplatz und die erkennbare Rutsche gefeiert, aber es sollte noch besser kommen.

Ein SANDKASTEN! Und was für einer, feinster trockener Sand und haufenweise Spielzeug! Alles nur für diesen einen kleinen Besucher! Ratet mal, wer für den gesamten Besuch diesen Platz nimmer verlassen hatte und dafür Gulaschsuppe und Apfelschorle stehen ließ! Luisa dagegen genoss die Pause mit uns in der Sonne und bereitete Julia ein ganz besonders großes Geschenk. Am Ende wusste man an Julia nicht was Gulaschsuppe ist und was von Luisa stammte. Bodylos ging es dann für die kleine Maus weiter.

Da die Hütte um 16.00 bereits schloss, hatten wir auch gar nicht Unmengen an Zeit dort zu versandeln, so dass wir wieder zum Abstieg zusammen packten. Mit stetigen Ansagen „noch 20, 15, 10, 5, 5, 5, … , Minuten“ konnte Emil sich trotz großem Trennungsschmerz von seiner Baustelle losreißen.

Emil lief wieder ein Riesenstück alleine, bevor es dann auf den Waldwegen doch zu gefährlich für ihn wurde. Wie unschwer erkennbar ist, sind beide Stöcke nach wie vor fest an unserer Seite und waren auch für den Abstieg sehr hilfreich.

Kurz nach sechs waren wir wieder beim Auto und so schnell vergingen wieder fast sechs Stunden in den Bergen. Heute dennoch deutlich entspannter. Da mal wieder auf Mittagsschlaf verzichtet worden ist, holten wir etwas beim örtlichen Thai zum mitnehmen. Zu Hause glich es einer Raubtierfütterung und wir werden die Nacht noch viel Spass mit Reis in jeder Ecke der Wohnung haben. Wie versprochen ging es dann nochmal für die Jungs in den Pool, der wieder mit warmen 38 Grad für uns vorbereitet worden ist. Ein paar Arschbomben und Tauchgänge später wurden alle kleinen Yauschis abgeduscht und wie erwartet in Rekordzeit im Lummerland abgegeben. 20:45 und Julia und ich sitzen mit dem Babyfon zu zweit im Whirlpool. Danach noch ein Feuerchen und morgen geht es dann bereits zum letzten Stop auf unserer Reise, zwei Nächte in Kitzbühel stehen an!

Ja is des Bled!

Ok, heute sollte ein neuer Siebenschläferrekord der Yauschimänner aufgestellt werden. Nachdem Lulu und ich gegen halb 8 auf die Couch sind, um weiter an ihren Babyyogaübungen zu arbeiten: Pamperspopo in die Höhe und gleichzeitig Nase in die Matraze bohren, im Wechsel mit Arme strecken, Kinn in die Höhe und den Hintern nach hinten schieben, wanderte Fjodor wieder zum allmorgendlichen Kuscheln zu Emil. Nuja, aus dem Kuscheln wurde Tiefschlaf und wir weckten die beiden dann um 10:15 Uhr. Ganz verwundert wurden wir mit 4 großen Augen angestarrt, als wir Frühstück einforderten.

Dann ging alles seinen gewohnten Lauf: Emils Müsli wurde verschlungen, ein kurzes Hinundher, wer mit zum Bäcker gehen mag (heute entschieden sich beide Kids dazu den Papa zu begleiten). Ich sortierte derweil einen Teil unseres Gepäcks, da wir einiges jetzt definitiv nicht mehr brauchen werden die letzten 5 Tage. Die Temperaturen sind jetzt schon deutlich kühler und wie Emil mehrmals am Tag betont, wenn er herabfallende Blätter sieht „der Herbst kommt“.

Unsere Beine sind noch bissl schwer von unserer unerwarteten Marathontour gestern, sodass die heutige Unternehmung als Attribute kinderwagentauglich, flach, schnell erreichbar haben sollte. Nach kurzer Recherche fiel die Wahl auf das Städtchen Bled und den dazu gehörigen Bleder See. Eine gute halbe Stunde Autofahrt sollten machbar sein. Die Wolken hingen heute schon den ganzen Vormittag sehrsehr tief und verhinderten den Blick auf das Krawankenprofil, das uns gestern noch die ganze Wanderung beglitt.

Gegen 13:00 Uhr war die Familie dann abfahrbereit. Nach 8 km fiel Fjodor ein, dass seine Regenjacke zuhause liegt – also: umgedreht und eingepackt. Da wir nur noch 9€ Bargeld hatten, musste zuerst ein Geldautomat gefunden werden und dann ein Parkplatz in Seenähe. Beides war gegen halb 3 geschehen und wir wagelten los zur Seepromenade.

Noch konnte man die Burg von Bled auf ihrem Felsen sehen, die Wolken kamen jedoch immer weiter runter.

Die Insel Blejski Otok im Bleder See ist tatsächlich die einzige natürliche Insel ganz Sloweniens.

Emil war heute (größteils der Zeit) begeisterter Buggyboardpilot, sodass wir die komplette Umrundung mit ihren 6km easy schaffen sollten. Eine kleine Kaffee- Still- und Eispause war da auch noch drin.

Seit ein paar Tagen ist Emil begeisterter Handyfotograf und eifert Fjodor ambitioniert hinterher. Die Kunst besteht dann eher darin, ihm das Handy wieder abzunehmen und die zig Serienaufnahmen von zum Teil 100 Serienbildern zu löschen. Ein kleiner Abriss seiner Kunst, soll euch aber nicht vorbehalten werden:

Luisa hatte sich nach anfänglicher Verwirrung: Warum heute keine Trage und warum heute Kinderwagen??? Dann hatte sie sich doch ihrem Schicksal ergeben und alle Viere im Kinderwagen von sich gestreckt und geschlafen..bis….ja bis der Bruder es lustig fand mit seinen eiskalten Händchen die kleine Schwester zu ärgern und somit zu wecken! Da wars aus mit der Ruhe. Aber wir waren eh schon auf dem letzten Drittel und somit auf der Suche nach einem passenden Restaurant, wo wir heute abendessen wollen.

Nach kurzer Recherche auf tripadvisor und google entschieden wir uns für das Spica. Viele Tische waren reserviert, aber wir durften an einem Vierertisch Platznehmen. Für den Kinderwagen war ein Platz gefunden, Emil bekam einen Kinderstuhl und so konnten wir auch schon die Tapasplatte für 2 für uns 3 als Vorspeise bestellen. Von den frittierten Zwiebelringen sahen Fjodor und ich keinen mehr 😉 Alles war sehr lecker und wir freuten uns schon auf die Hauptspeisen: Fjodor hatte slowenische Teigtaschen gefüllt mit Kartoffelkräutern und ich Fuzi (hausgemachte Nudeln) mit Scampis. Alles hat wirklich super geschmeckt, die Bedienung war sehr nett – Emil bekam erst ein Bild zum Ausmalen und dann am Ende noch 2 Überraschungseier (heute war sein Ü-Ei-Tag nachdem er Fjodor heute morgen schon beim Einkaufen eins aus der Hüfte gelabert hatte). Fjodor war erneut sehr tapfer: Das Lokal hatte 37 verschiedene (u.a. auch Ayinger) Biere und 54 Brandys im Angebot – aber er zieht seine 4 alkoholfreien Monate knallhart durch.

Um kurz vor 8 wagelten wir durch den Nieselregen zum Auto und machten uns mit zwei schlafenden Kindern auf den Rückweg nach Kranjska Gora. Glücklicherweise fing der Stau Richtung Villach erst ein paar Meter nach unserer Ausfahrt an. Die Anzeigebanner über der Fahrbahn wies schon auf die Sperrung des Karawankentunnels hin. Es bleibt spannend, ob wir am Freitag einfach so nach Kitzbühel kommen. Wenn ich das auf die Schnelle richtig gecheckt habe, müssen wir nicht durch og. Tunnel. Schnell waren die Zwerge im Land der Träume und wir beide im Whirlpool. Leider heute nur bei 36 Grad, da der Verwalter (?) der Anlage uns schon angekündigt hatte, dass er frisches (kaltes) Wasser nachgefüllt hatte. Brrr! Also doch wieder Feuerchen an und überlegen, was wir morgen machen. Irgendwas mit Berg? Mit der Gondel auf den Vogel rauf? Wanderung zur Dreiländereckhütte? Wanderung zum Wasserfall? Wir werden sehen….

Im Kriechgang fast bist zum Bauernhof

Nachdem wir ganz romantisch vor dem knisternden Feuer eingeschlafen sind war die Nacht für Julia gegen 2 Uhr zwischenzeitlich vorbei und sie musste rüber in das Kinderbett, während ich ganz gemütlich weiter auf unserer Bettcouch weiterschlafen konnte. Erst gegen 7:30 Uhr wurden dann erneut Betten getauscht und ich durfte rüber zu Emil während Julia und Luisa auf die Bettcouch umgezogen sind.

Anschließen wurde der Müsli Hunger von Emil gestellt und mit hoher Überzeugung auch zum Mercato gegangen, um Semmeln und Obst für die Familie geholt. Was relativ neu in dem Supermarkt sein muss, waren die automatischen CheckIn Automaten wie man sie bei uns von Ikea her kennt. Nicht nur ich hatte Probleme mit der Bedienung der Automaten, auch die Angestellten hatten größere Schwierigkeiten mein Chaos wieder aufzuräumen. Man sollte nicht anfangen seinen Einkauf einzuscannen und sich anschließend entscheiden doch an die Kasse zu wechseln. Mit slowakischer Ernsthaftigkeit wurde ich darauf hingewiesen, das doch bitte in Zukunft nicht noch mal so zu tun sondern um Hilfe zu bitten.

Nach dem Frühstück wurden dann mehr oder weniger schnell die Sachen gepackt, was auf dem kleinen Raum nicht gerade leicht ist. Da bereits Mittagszeit war entschlossen wir uns heute die kleinste Tour aus dem Prospekt in der Unterkunft zu laufen.

Ein weiterer Vorteil der Route war auch, dass wir direkt vom Haus aus losgehen konnten. Vorbei am Supermarkt ging es dann recht schnell die ersten paar Höhenmeter hoch. Emil legte immer wieder den Turbo ein und zeigte heute große Motivation viel selber zu laufen. Viel besser geht das natürlich mit den passenden Stöcken! Generell sind Stöcke diesen Urlaub Pflicht für Emil, ohne gibt es nur Tränen und Terror!

Am ersten Halt angekommen machen wir eine kurze Pause bei Apfelschorle und alkoholfreien Radler. Für Emil gab es jede Menge zu entdecken von kleinen Hasen über einen Rasenmäher über eine kleine Baby Rutsche und noch vieles mehr. Luisa gönnte sich eine warme Milch bei Mutti und dann packten wir schon bald wieder die Sachen und es ging weiter zu dem eigentlichen Ziel, dem Bauernhof Srednji Vrh.

Emil sagt weiterhin die Richtung an und mittlerweile hatten wir bereits zwei hochwertige Wanderstöcke in unserem Inventar.

Wir verließen den gut befestigten Weg und das Schild zeigte in Richtung Waldweg steil den Berg rauf. Nun folgte ein etwas anstrengender Abschnitt, der uns deutlich unser Marschgepäck spüren ließ! Über Wurzeln und Steine quälten wir uns mal wieder den Berg hoch. Von dem steigungsfreien Abschnitt aus dem Prospekt keine Spur. Zum Glück konnten wir Emil hier überreden in die Kraxn zu klettern. Er kämpfte noch einige Zeit gegen die Müdigkeit an, verlor den Kampf dann aber gnadenlos.

Gegen 17:00 waren wir erst an der Abzweigung zum Bauerhof bzw. runter ins Tal. Da der Heimweg noch gute 90 min dauern sollte, entschlossen wir uns direkt für den Abstieg. Emil wachte irgendwann während des Abstiegs auf und musste mit einer kleinen Schwindelei für das Auslassen des Bauernhofs getröstet werden. Dafür wollte er wieder selber laufen und wir gönnten ihm die letzten 3 km zu Fuß! Julia nutzte die Gelegenheit für einen kleinen Rollentausch und übergab mir die Manduca.

Vorbei an unzähligen Baggern und Traktoren ging zumindest für Emil jeder Schritt leichter. Für uns dagegen, war jeder Schritt nach fast 7h und nur einer kleinen Pause etwas mühevoller! Auf der Dorfbühne noch ein paar Ehrenrunden und anschließend zwei Pizzen zum mitnehmen, an ein Abendessen auswärts war bei keinem zu denken.

Glücklicherweise gab es zu Hause dann Internetprobleme, so dass ich zuerst mit Emil und anschliessend noch in trauter Zweisamkeit mit Julia den Whirlpool genießen konnte. Für uns wurde die Wassertemperatur auf 38 Grad erhöht, was diesmal auch für Julia eine längere Verweildauer garantierte!

Zbogom hrvatsko

Und schon war mal wieder ein letzter Tag gekommen. Heute sollte es weitergehen nach Slowenien – uff, schon der vorletzte Stopp unserer Tour. Die Zeit ist tatsächlich nur so verrannt.

Wir sind alle vier gegen 8:00 Uhr aufgestanden, Emil inhalierte sein Müsli, Luisa saugte mich leer, Fjodor kochte Kaffee – alles wie gehabt. Die beiden Männer sind dann wieder zum Bäcker gedackelt, mit einem kurzen Stopp auf dem Spielplatz der Wohnanlage.

Die paar Sachen, die wir in der Wohnung dabei hatten, waren schnell gepackt und im Auto verstaut und dann stand der späte Vor- und der frühe Nachmittag ganz unter dem Motto „Let’s go to the Mall“. Einmal im Urlaub will ich dann doch immer shoppen gehen. Ich finds einfach schön, wenn ich einen Pullover im Herbst aus dem Schrank hole und weiß, dass ich ihn während unsres Urlaubs gekauft habe. Da kriegt man doch gleich gute Laune! Wir haben uns also das Arena Centar als Tatort für heute ausgesucht. Nach einer 15minütigen Fahrt war ein Parkplatz in der Tiefgarage gefunden. Luisa im Kinderwagen geparkt, Emil wurde – mal wieder – von uns genötigt an der Hand zu bleiben, bis wir von den fahrenden Autos weg waren und los gings. ICH hatte ja den Startschuss für die Unternehmung shoppen gegeben, allerdings waren die beiden Männer die ersten, die ihre Shoppingwünsche erfüllt bekamen.

Fjodor shoppte neue Basketballschuhe und Emil gleich ein neues Flugzeug (nachdem ich ihm erklärt habe, dass das Lego Duplo mit der Feuerwehr bissl zu groß für „einfach so“ sei und er sich doch was kleineres aussuchen darf).

Dann sollte aber bald meine Stunde schlagen und nach einer kleinen Stärkung im Fressbereich des Einkaufszentrums, spazierten Luisa und ich erfolgreich durch die Läden und überliesen Emil und Fjodor sich selbst. So ein Kinderwagen (mit schlafendem Kind) kann ganz nützlich sein, hihi.

Die beiden Männer waren nur schwer wieder aus der Bruder- und Sikuwelt abzuholen und einer startete sogar einen kleinen Sitzstreik.

Um 15:00 Uhr ging dann das Unternehmen „Slowenien, wir kommen“ weiter. 2 1/2 Stunden sollte die Fahrt dauern und wieder schliefen beide quasi sofort ein. Uns war bis dahin irgendwie nicht bewusst, dass Zagreb schon so nah an der Grenze liegt.

Aber umso besser, da wir alle Kuna, die wir in bar hatten tatsächlich ausgegeben haben. Hätten wir jetzt z.B. die Maut mit Euro bezahlt, wären wieder Kuna als Wechselgeld zu uns zurückgekehrt. Und so sind wir mit leerem Geldbeutel weitergefahren. An der ersten Tankstelle in Slowenien holten wir eine Vignette, da die Maut hier ähnlich wie in Österreich geregelt ist.

Auf den ersten Blick scheint Slowenien wie Bayern zu sein. Wir kamen uns vor, als wären wir zu Hause. Heute war es auch soweit, wir waren 2.000 km bisher auf unsrer Reise gefahren.

Um 18:15 Uhr mit einer Wickel- und Stillpause waren wir am Ziel angekommen: Kransjka Gora. Die wintersportbegeisterten unter euch dürfte das Örtchen als Austragungsort einiger Events bekannt sein. Unsere Unterkunft hier ist „klein aber fein“, kann man sagen. Uns war beim Buchen noch nicht klar, dass es klappen wird, dass Luisa und Emil in einem Zimmer schlafen und wir im anderen. Naja auf alle Fälle hat der Minizar mit seiner kleinen Nachwuchsprinzessin jetzt das eigentliche DZ und der Hofnarr und ich teilen uns die Couch. Was man nicht alles tut. Zu unsrem Appartment gehört noch ein Jacuzzi, Infrarotsauna, Fahrradverleih, Waschmaschine und Trockner… Nachdem wir den Schock über die Enge der Wohnung verdaut hatten, gingen wir los Richtung Fußgängerzone auf die Suche nach was zum Abendessen. Wir ladeten wir auf der Terrasse von Gostilna Cvitar. Hier ist es merklich kälter, als noch in Zagreb und wir waren dann doch bissl am frösteln. Der Kellner hatte wenig Spaß an seiner Arbeit und ließ uns deutlich spüren, dass er doch um 21:00 Uhr Feierabend machen wollt und wir uns bitte beeilen sollen. Er empfiehlt die Fleischplatte für 2. Bissl überrumpelt davon, sagten wir Ja und es kam ein Berg an Essen, der nichtmal so lecker war, dafür umso mehr.

Da Luisa brav im Kinderwagen schlief, genoß Emil die volle Aufmerksamkeit von uns beiden und mampfte Schnitzel. Wir schafften nicht annähernd die Platte und erfülltem dem Kellner den Wunsch, dass er Feierabend machen kann.

Jetzt hieß es, Kinder schnell ins Koma bringen und ab in den Whirlpool. Der Plan ging auf und da saßen wir bei frostigen 34 Grad Wassertemperatur. Irgendwie wollte der Blubber nicht so recht wärmer werden, müssen wir uns morgen wohl nochmal erklären lassen. Nu gut, dafür hat Fjodor jetzt den Ofen angeheizt, der nur 50cm von unsrem Bett wegsteht – bleibt spannend, ob wir schmelzen.

Zagreb an einem Tag, viel zu kurz!

Bis auf ein ein fröhliches Bettentauschen gegen 06:00 und einem Wickelwunsch bevor die Pämpi platzt, war die Nacht mal wieder ganz gut. Im Urlaub pendelte es sich meistens gegen 09:00 mittlerweile ein, dass alle Yauschis aufstehen. Dann wie gehabt, den Müsli Hunger von Emil versorgen und kurz danach in der Regel Luisa schon wieder hinlegen. Diesmal wollte nach leichten Hinundher Emil wieder mit zum Bäcker, der prakischerweise direkt vor dem Ausgang der Wohnanlage liegt. Ebenso liegt auch ein kleiner Spielplatz direkt vor der Tür, so dass eine Runde Rutschen vor und nach dem Bäcker ebenso stattgefunden hat.

Das Mlinar ist scheinbar eine Kette und hat eine gute Auswahl Nicht-Semmeln 😉 So hab ich mir gleich was mit warmen Hähnchen gegönnt, Emil hat sich eine käseüberbackene Stange ausgewählt und Julia haben wir das einzige Model Semmel mitgebracht, was es gab: Die Kaisersemmel! Kurzer Blick aus dem Fenster, das Wetter wird prächtig und alle Yauschis in kurze Klamotten gepackt, eingecremt und los geht es wieder mit der Tram rein in die Stadt.

Die 20 min Fahrt war wieder das erste Highlight für unser Dorfkind, das andere verschlief wieder alles in der Manduca! Bewaffnet mit dem verbliebendem McDonalds Luftballon vom Vortag, bekamen wir wieder eine Live Reportage der 20 min Fahrt verpasst. Vor allem kurz vor dem Bahnhof, verewigten sich eine ganze Reihe an Grafitti Künstlern!

Wir begingen nicht den gleichen Fehler wie den Tag zuvor und stiegen wirklich erst am Ban-Jelačić-Platz aus, vorbei an den beiden Festen des Vortages. Zeitlich ging es sich zufällig genau aus, dass wir beim Startpunkt die HopOnHop Zagreb City Tour beginnen konnten. Ganz alleine waren wir nicht, da sich zur gleichen Zeit hunderte Biker versammelt haben, um Patienten mit ALS ihr Mitgefühl zu geben und zu zeigen, dass sie nicht alleine sind: Bukom motora protiv tišine ALS-a! Wer des kraotischen nicht ganz mächtig ist, auch hier wieder der Einsatz modernster Techniken: Google Translate. Wer nicht mehr ganz zusammen bekommt, was ALS war, der erinnert sich evtl. an die kurzweilig bekanntere Kampagne, die Ice Bucket Challenge.

Nachdem die Versammlung mit lautem Knattern und stinkenden Abgasen davon ist, durfte unser süßer kleiner roter Bus dann endlich an die Haltestelle fahren und wir einsteigen. Tickets gabs im Bus und wir Vier fanden in letzter Reihe Platz.

Einer hörte sich das Programm an, einer schaute ganz genau aus dem Fenster, einer suchte verzweifelt nach Fotomotiven und eine schlief mal wieder die meiste Zeit beim beruhigendem Schaukeln des Busses. Es wurde das zweite Frühstück zu sich genommen und wenn es nach Emil gänge, dann würden wir jetzt noch Bus fahren. Tut es aber nicht und daher haben wir uns erlaubt an der letzten Station, der Kathedrale von Zagreb auszusteigen! Da wir nicht so viel zu trinken dabei hatten, sind wir in das kleine süße Kaffee Amelie ganz in der Nähe der Kathedrale gegangen. Damit die Getränke besser runtergehen, gab es noch für jeden Yauschi ab 2,5 Jahre auch ein Stück Kuchen dazu. Emil blieb bei seiner Auswahl grün und bekam einen grünen Macaron!

Dann der kurze Blick in die Kathedrale und anschließend der Beschluß einen Museumbesuch einzulegen. Ja ein Museum!!! Aber nicht irgendeines, sondern das Museum der Illusionen. Ein ganz hoher kultureller Standard, den wir hier vorlegen. Zunächst ging es vorbei am Dolac Zagreb, dem Wochenmarkt in Zagreb. Leider ein paar Stunden zu spät, so dass wir nur noch den Abbau mitbekamen.

Nach vielen kleinen Schritten, sind wir dann im Museum angekommen und aus fast kippender Laune, wurde wieder sehr gute Laune. Emil fühlte sich pudelwohl im Museum! Es gab sehr viel zu schauen, anzufassen und zu entdecken. Alles explizit gewünscht, so dass Groß und Klein Spaß an den verschiedenen Illusionen hatte!

Nach diesem Kulturprogramm, sollte es wiede etwas seichertes sein und wir wollten nach dem ausgiebigen Teil der Unterstadt Zagrebs, jetzt auch einen Teil der Oberstadt kennenlernen. Durch die Begeisterung für JEDES, tatsächlich JEDES Gefährt, gab es nur eine Option dort hochzukommen. Es musste die Uspinjača (Standseilbahn) von Zagreb sein. Mit berauschenden 5,4 km/h wird die Strecke von 66 Meter in nur 55 Sekunden zurück gelegt, ein wahrer Geschwindigkeitsrausch!

Oben angekommen, zeigte sich Zagreb wieder von der süßen Seite, wie wir es bisher kennengelernt haben. Falls an der Ecke es noch nicht rüberkam, wir finden die Stadt an den Ecken, wo wir bisher waren richtig schön! Alles sehr liebevoll, mit vielen kleinen Details und Ecken, in denen man sich wohlfühlt!

Oben tranken wir mal wieder eine Kleinigkeit direkt gegenüber Saint George dem Drachentöter. Jedoch keiner dem Ritter Udo das Wasser reichen kann!

Auf dem Rückweg zur Gondel schauten wir nochmal fix vom Panorama Aussichtpunkt auf die Stadt, bevor wir auch wieder mit der Gondel herunter gefahren sind.

Wir näherten uns langsam dem Abend und waren doch schon eine ganze Weile, vor allem auch zu Fuß unterwegs. Da wir recht überzeugt waren, dass wir es erst gar nicht mit einem Restaurant probieren brauchen, entschlossen wir uns wieder für das Zagreb Burger Festival und schlenderten gemütlich dort runter. Emil bekam seinen 6. Luftballon in Zagreb und knabberte ein wenig an Julias Trio Mini Burger, während ich mir die jugendfreie Variante von gestern nochmal bestellte. Diesmal mit Whiskey Sauce und leichter Schärfe! Yammi! Wir spielten dort noch ein wenig in den Menge und lauschten interessanten local Bands, bevor wir zur Tramstation am Hauptbahnhof gingen.

Dort gab es auch das verdiente Eis und abschließend nochmal eine Zugfahrt. Nach dem Duschen, war Emil auch in Rekordzeit im Lummerland während Luisa noch ein wenig alle viere ausschüttelte und sich quietschend in den Schlaf summte. So kann doch eine City Tour auch mit Kids zu Ende gehen! Morgen heisst es ausschlafen und in Ruhe frühstücken, da CheckOut erst um 11:00 ist. Koffer sind ja diesmal zum Großteil im Auto geblieben, was das Packen auch einfacher macht. Gute Nacht!

Zagreb schmeißt ne Party für uns

Aufgewacht und ich spürte meine beiden Arme nicht mehr. Was war da los? Achja, in bzw. auf jedem Arm lag ein Kind! Da Luisa keine Lust mehr auf Schlafen hatte, Emil und ich aber schon, durfte sie zu Fjodor und ihn bissl unterhalten. Gegen 8:00 Uhr weckten uns die beiden dann, schließlich war noch nix gepackt und nachher sollte es ja zu unserer drittletzten Unterkunft in Zagreb gehen.

Es folgte die gewohnte Aufgabenverteilung: Die Kids wurden samt Fjodor aus der Wohnung geschmissen, die Baustelle im Sandkasten war noch nicht fertig, die kleine Katze des Hauses Mitzika wurde auch noch bespielt und ich packte die Koffer. Da uns hier in der kroatischen Hauptstadt nochmal hochsommerliche Temperaturen erwarten würden, wanderten die warmen Sachen in einen Koffer, ebenso die Wanderklamotten und ein kleiner Koffer für uns 4 sollte dann ausreichen für die 2 Nächte.

Um kurz nach 11:00 Uhr verabschiedeten wir uns von Marijana und ihrem Mann via google.translator. Sollte von euch es mal wen in die Gegend verschlagen, können wir euch die Unterkunft nur wärmstens ans Herz legen. Va. für Familien mit Kindern ein Paradies. Emil wollte nicht mehr weg und es kostete uns einiges an Überzeugungsarbeit ihn ins Auto zu bekommen. Allerdings fielen bei beiden kleinen Yauschis relativ schnell die Äuglein zu und wir hörten längere Zeit kein Muh und Mäh von der Rückbank.

Die gut 1 1/2 Stunden haben wir schnell hinter uns gebracht und es meldete sich ein kleines Hüngerchen. Und dann sollte es heute endlich soweit sein – der obligatorisch notwendige Besuch eines jeden Urlaubs beim Schachtelwirt stand an. Emil mampfte sein Happy Meal, als gäb es kein morgen, freute sich über die Luftballons – Luisa hätte auch viel lieber bei den Pommes mitgegessen und fand die Idee mit einem Busen to go erstmal doof (na gut, dann nachher in Ruhe im Auto).

Nachdem alle wieder satt waren, gings für weitere 5km weiter zu unserem Penthouse. Via SMS hatte Fjodor genaue Instruktionen zum Self-Checkin bekommen. Per Code den Schlüssel aus einem Kasterl holen, dann in die Tiefgarage fahren, bei Parkplatz 25 parken und dann rauf in den 8. Stock. Hat alles wunderbar geklappt. Die Wohnung ist wirklich schön, modern eingerichtet, großzügig geschnitten – nur leider riecht man, dass hier mal geraucht wurde. Das ist der einzige Nachteil. So sieht die Welt bzw. die Wohnung aus Sicht des kleinen Mannes aus:

Kurz noch beim Lidl nebenan alles fürs Frühstück besorgt, ein Satz neue Windeln und alle Mann und Frau in kurze Hosen und los gings zur Tramstation Folnegovicevo. Im Kiosk nebenan kauft man Zeitfahrkarten (30Min für 4 Kuna = ca. 60 Cent), die in der Bahn abgestempelt werden. Für unsre Dorfkindern war die Bahnfahrt wieder ein Highlight, na gut nur für einen – Luisa fällt ja jedes mal in Schockstarre, sobald sie in Manduca hängt.

8 Stationen wollten wir fahren, sind dann aber doch 2 früher ausgestiegen, da wir die Gegend um den Kunstpavillon Zagreb als Start für einen ersten kleinen Stadtspaziergang sehr schön fanden.

Unsre Nase führte uns entlang der Straße direkt zum 10tägigen Burger Festival Zagreb. Leider waren wir – Fjodor und ich zumindest – noch zu satt, um hier die verschiedenen Burger zu probieren. Emil bestand allerdings auf einen und so teilten wir uns einen zu dritt.

Es benötigte einiges an Überredungskünsten, dass Emil mit uns weiter Richtung Innenstadt kam (und dann verlangten wir auch noch so komische Sachen von ihm, wie dass er bitte seine Schuhe anlassen soll in der Stadt oder doch tatsächlich bei einem von uns an der Hand gehen soll, wenn wir über große Straßen gehen – ja wir sind echte Spießer). Kaum lag das Burgerfest hinter uns, standen wir auch schon auf dem nächsten Fest: dem Food Film Festival Zagreb im Park Zrinjevac. Es war hier wirklich schön. Alles liebevoll und detailverliebt dekoriert mit vielen Fressbuden und Sitzmöglichkeiten. Wie holten uns noch ein Eis und schlenderten durch die Gassen.

Eigentlich wollten wir heute noch bissl weiterbummeln, aber es schien dann für den Familienfrieden doch besser für heute die Heimreise anzutreten und morgen mit einem evtl. kleinerem Lumpifaktor durchzustarten. Wieder in der Bahn fiel Luisa erneut in Tiefschlaf und verpasste doch die so aufregende Fahrt. Aber ihr Bruder berichtete ihr zuhause noch ausführlich davon.

Um 21:00 Uhr haben dann 3 von 4 Yauschis zumindest zeitweise geschlafen – da ich hier am tippen bin, könnt ihr euch selber denken, wer Nummer 3 ist!

Chip ’n’ Dale on tour

Ein Hoch auf Zweieinhalbjährige, die lange schlafen und Mütter, die kleine Töchter morgens übernehmen. Ich glaube man darf sich nicht beschweren, wenn man viertel nach Neun geweckt wird! Plan für heute, war es gaaaaaanz piano den Tag anzugehen und den Vormittag mit Spielen auf der Unterkunft anzugehen. Gesagt getan, während Julia noch ihren Blog von gestern zu Ende schreiben durfte, sind wir Drei auf erneute Spieltour im Kinderparadies draußen. WLAN gab es ja wieder, daher ging der Holzweg nur mit wenig Verspätung live.

Luisa dagegen hat sich bereits nach 5 Meter im Kinderwagen entschieden offline zu gehen und hielt ihren Vormittagsschlaf begleitend im Kinderwagen. Zunächst musste natürlich die Baustelle am Sandplatz begutachtet werden. Mit leichter Überzeugungsarbeit sind wir an die Einfahrt des Geländes, um nochmal Ausschau nach dem Igel, dem Fuchs oder den Rehen von gestern Abend zu halten. Leider nichts daaaaaaaaaa! Wir waagelten also weiter zu den Traktoren, jeder mit seinem eigenem Gefährt.

Auf einmal waren wir zu Viert und die Hofkatze machte Emil erst mal vor, wo man alles rumklettern kann, da hat er sich nicht lange lumpen lassen und kraxelte im Geäst hinterher. Nach ausführtlicher Begutachtung der ausrangierten Geräte fand sich noch ein kleiner Betonmischer der untersucht worde ist, bevor es zurück zum Sandkasten ging. Da der Sandkasten immer Spielvergnügen im Kriechgang bedeutete, lockte ich Emil zum Fußballplatz. Dort kickte ich im Ronaldo Style ein paar Freistöße in die Winkel, währned Emil sich nach wie vor eher für sein Fahrzeug interessierte und auseinander nahm. Luisa wurde hier nach einer Weile wach und wir bewegten uns wieder zurück zum…Sandkasten ;-). Immerhin hatte Julia ja noch versprochen auch zum Spielen rauszukommen.

Also Traktor in die Hand und los ging die lustige Streifenhörnchen Party, leider kann das Video dazu aus Lizenzgründen nicht hochgeladen werden. Ich wurde als Hilfsarbeiter entlassen und packte derweil mein Zeug fertig um anschließend los zu den Wasserfällen zu fahren, immerhin war es dann schon halb Eins! Mir schwante schon Schlimmes, was uns im Park erwartet: Sonnenschein, Mittagszeit und das Wochenende steht vor der Tür!

So ergab es sich, dass weitere Streifenhörnchen sich dem Rudel näherten. Wieviel sind auf folgendem Bild zu erkennen?

Ein erstes Highlight, welches wie gestern mehrfach umrundet werden musste, war diesmal ein Sanka und Polizeiauto auf dem Weg.

Gewünscht wurde vehemennt eine Busfahrt, daher war unser Ziel die Haltestelle vor dem Eingang. Dort angekommen begrüßten uns ein randvoller Bus und eine 50 Meter lange Schlange voller internationaler Reisegruppen. Wir entschieden kurzum, der Bus ist kaputt und muss in die Werkstatt. Nach einiger Überzeugungsarbeit und Verarbeitung der Enttäuschung, machten wir uns also auf den Weg und planten die Busfahrt dafür zurück ein! Die Bootsfahrt entschädigte immerhin und danach ging es auch motzfrei in die Kraxn rein!

Wie bereits gesagt, heute war etwas mehr los! Zm Glück waren wir bereits vorgestern auf dem Teilstück dieser Strecke und konnten schon so, die Eindrücke der Wasserfälle bei Eingang 2 besser genießen. Heute war nicht wie in Kanada der Bärenstau an der Tagesordnung, sondern der Wasserfallstau!

An jedem erdenklichen Punkt wurden massenhaft Selfies gemacht und ich glaube, dass kaum noch einer sich den Park tatsächlich in Ruhe angeschaut hat.

Bei dem Verkehr, hielt ich es auch für nicht nötig meine Kamera und/oder Stativ groß auszupacken. Extragewicht, was sich erst später lohnen sollte. Bis zum Galovac Wasserfall war die Personendichte einfach nur zu viel. Dieser und der Veliki Slap von gestern, sind definitiv die am meisten überlaufendsten! Dafür muss man sagen, ab diesem Punkt ging es deutlich besser und teilweise war es richtig idylisch!

Hier ergaben sich auch desöfteren kürzere Pausen zum Milch trinken, Stativfotografie, Wickeln, Nudeln essen oder auch Steine werfen. Einen der größten Steinplatscher natürlich dokumentiert.

Es ging weiter über mehr und mehr verlassene Holzwege, bis wir gegen fünf die Station 3 erreicht haben.

Damit haben wir mit aller Ruhe, vielen kleinen Emilschritten und Luisas Nickerchen fast alle Routen am Wasser in zweieinhalb Tagen abgelaufen. Oben angekommen, gab es dann nicht nur das verdiente Eis, sondern EEEEEEEEENDLICH die lange ersehnte Busfahrt! Das Gute an diesem Rückweg war auch, dass wir den Aufstieg von den Bootsstegen uns damit ebenso sparten.

Was fehlt bis hier in der Geschichte, genau der Mittagsschlaf von Emil. Demnach war die Aussicht an ein Essengehen, extrem gesunken. Würde er im Auto bis zum Restaurant Plum wach bleiben, gehen wir essen. Wenn nicht, dürfte ich meine Kochkünse unter Beweis stellen! Nach 5 min schlief Emil ein und wir hielten am Supermarkt an. Luisa dagagen quiekte und sang und hatte einfach Spaß an ihrer Stimme.

Heute kocht also Papa! Die Kochkünste der eigenen Gattin nur zu oft kritisiert, ergab sich also die Chance ein epischen Diner für alle Yauschis vorzubereiten. Ein Diner, woran sich die Familie noch lange erinnern sollte, ein Diner, was noch den Urenkeln berichtet wird! Naja ich entschloss mich für TK Cordon Bleu und eine Dose TexMex Mais, welches ich in raffinierter Art und Weis mit vorhandenem Reis in der Wohnung mischen wollte.

Zu Hause angekommen, machte einer bei den Plänen allerdings so gar nicht mehr mit und meldete an, freiwillig ins Bett zu gehen und auch Luisa strich die Segel. Das epische Essen schmeckte demnach auch kalt und ich bekam immerhin Lob, für das Cordon Bleu.

Abschließend wurde es neben dem WLAN für den Blog auch kurz nochmal mit der Wohnung in Zagreb spannend:

Nachdem wir ja bereits bei Booking unsere erste Unterkunft storniert bekommen hatten, liest sich diese Vorschau der gestrig gebuchten AirBnb Unterkunft in Zagreb, erst einmal wie die unerwünschte Spannung im Urlaub, die wir diesmal so vermissten. Am Ende wurde jedoch nur mitgeteilt, dass die Spümaschine defekt ist. Können wir mit leben und freuen uns morgen eine sehr spannende Stadt kennenzulernen. Jetzt wird ein letztes Mal hier eingeheizt, soll ja auch kein Holz übrig bleiben.