Heute war es also tatsächlich schon soweit: der erste Locationwechsel und somit auch die erste Bewährungsprobe an uns und unsre Packkünste stand an! Ich bin bissl stolz auf uns, muss ich sagen! Wir haben die ersten Optimierungen umgesetzt und alles, was wir für die beiden Übernachtungen bei Venedig brauchen, in ein Köfferchen gepackt und konnten inkl. Sandspielzeug, Wanderschuhe, Küchenutensilien,…bestimmt 75% des Gesamtgepäcks im Auto lassen.
Aber der Reihe nach!
Wie immer waren wir um 6:40 Uhr mehr oder wenig bereit zum Aufstehen – es zeigt sich: Egal wann Luisa und Emil ins Bett gehen und keine Verdunklungsmöglichkeiten an den Fenstern sind, wird früh aufgestanden. Heute war uns das aber auch recht, da wir nach unseren Anstrengungen bei den Drei Zinnen gestern nicht mehr in der Lage waren zu packen. Also heute vormittag alles wie oben schon erwähnt verstaut (Luisa war hier eine große Hilfe, indem sie ein Schläfchen gemacht hat) und gegen 11:15 Uhr haben wir die 195km nach Mestre bei Venedig angetreten. Mit zwei schlafenden Kiddies hintendrin war die Fahrt dann echt optimal und wir kamen um halb 3 bei unsrem gebuchten Appartment an. Chiara, die Verwalterin, erwartete uns schon und offenbarte uns dann das Highlight der Wohnung: die abschließbare Garage in der Tiefgarage. Ähm, ja, uff, super, aaaaaaaber passt der Octavia mit der Dachbox da rein??? Ich sag mal so: Manchmal sind 5cm entscheidend! Es passt irgendwie in der Höhe und auch in der Länge, dürfte aber auch nicht knapper sein und ich bin froh, dass Fjodor geparkt hat – ich hätte mich mit Sicherheit megadämlich angestellt! Das kann ich hier sagen!

Unser minimalistisches Gepäck, hatte ich ja schon das ein oder andere Mal erwähnt 😉 , war dann schnell in der Wohnung mit 2 Schlafzimmern, 2 Bädern, Küche, Wohnzimmer und der Tiefgarage verstaut und wir wollten uns noch ein bissl die Beine vertreten, was essen und Emil müde machen. Also liefen wir mit Luisa im Kinderwagen Richtung Mestre Centro. Man hört ja immer nur schlechtes von dem Vorort von Venedig, aber es gibt definitiv noch hässlichere Ecken und in der Innenstadt war einiges an Leben geboten. So hat uns auf der Piazza Ferretto die Festival Show von Radio Bellla und Monella mit mehr oder weniger begabten italienischen Nachwuchsstars (???) begrüßt.

Es war ca. 18:00 Uhr und unsre deutschen Kinder hatten beide Hunger, was allerdings nicht so ganz mit den Öffnungszeiten der ortsansässigen Restaurants zusammenpasst. Naja, wir sind ja flexibel: Also in den nächsten Supermercado und bissl was fürs Abendessen eingekauft. Emil hatte allerdings schon so Kohldampf. Er wollte eine Brezn im Supermarkt und war dann nach kurzer Überredungskunst auch mit einem italienischen Panini einverstanden.
Das erste italienische Gelato des Urlaubs durfte dann auch nicht fehlen. Geschmacksrichtung „grün“ wurde gefordert. Also „menta“. Fjodor und ich haben uns dann nicht so direkt drum gerissen, wer die Reste bekommt.

Luisa hat sich nach der Zwischenmahlzeit nochmal dazu entschlossen ihre Augenlider von innen nach Verletzungen abzusuchen – irgendwie pennt sie heute fast den ganzen Tag! Recht hat sie, ist ja Urlaub!

Für Emil (und Fjodor) gabs dann noch ein Highlight: „Eisenbahn! Eisenbahn! Eisenbahn! Emil Eisenbahn!“ Und das in Dauerschleife!

Anschließend traten wir den Rückzug an und wagelten den gut 1km-langen Heimweg zum Appartment. Ansich schliefen die Zwerge auch beide echt schnell ein. Eigentlich! Hätte das Bett nicht so geknarzt, als ich Luisa in ihr Bett verfrachten wollte. Plötzlich hatte ich links und rechts einen kleinen Yauschi im Arm und es zog sich bis kurz nach 9!
Jetzt schmieden wir noch einen groben Plan für morgen und unsren Venedigbesuch. Am wichtigsten: Tram- und Bootfahren!
Buonanotte a tutti! Baci!




















































