Meet the Fockers – äh, meet the Possnigs

Heute sind wir tatsächlich schon 2 Wochen also 2/5 also 40% unserer gesamten Reise unterwegs. Die Zeit vergeht schon wieder ganz schön schnell und auch heute sollte der Tag ruhig losgehen und fulminant enden. Aber wollen wir von Vorne anfangen.

Luisa hat heute Nacht gegen 3:00 Uhr mit ihrem Redebedürfnis den großen Bruder auch geweckt – also hieß es, um ein schnelles Weiterschlafen aller sichern zu können: Geschlechtertrennung! Fjodor zu Emil ins Zimmer und Luisa zu mir. In dieser Konstellation haben wir alle dann schön bis kurz vor 9:00 Uhr geschlummert. Die beiden Männer sind dann auch gleich wieder zum Bäcker ums Eck und es gab Spiegeleier, Croissants, Semmeln, Müsli,…zum gemütlichen Familienfrühstück.

Danach sandelten wir einige Zeit in der Wohnung rum, Luisa machte das ein oder andere Schläfchen, wir schrieben mit Betty, wann und wo wir uns heute treffen werden, spielten mit Emil und dann war es irgendwie schon Zeit für Mittagessen.

Eine kleine dezente Portion Cevapcici war für die beiden Männer schnell (obwohl nein, die Teile haben ewig in der Pfanne gebraucht um durch zu werden) gebraten. Emil macht seiner 1/8 kroatischen Herkunft alle Ehre und mampft jeden Tag die kleinen Hackwürstl.

Nuja, dann war der Plan von Fjodor und mir, die Kiddies sollen mal ein Schläfchen machen und dann düsen wir zu Possnigs nach Vrsar auf den Campingplatz. Tja, die Rechnung hatten wir wohl ohne Emil gemacht. Schwesterchen schlief schnell brav ein, der Sohnemann jedoch drehte richtig auf und an Schlaf war in näherer Zukunft nicht zu denken. Nach einer Stunde gaben wir dann auch zermürbt auf und hatten schon großen Respekt vor dem was da heute noch kommen mag. Gegen 15:00 Uhr waren wir dann auch auf dem Campingplatz Valkanela, es darf an dieser Stelle dreimal geraten werden, wer um 5 vor 3 im Auto dann doch tief und fest eingeschlafen ist. Michi nahm uns am Parkplatz in Empfang und die Karawane zog los. Emil war schon voller Vorfreude seinen Kitakumpel Vitus zu treffen. Pünktlich zu unsrem Eintreffen am Mobilehome der Familie wachte Vitus auch auf (ja er hat Mittagschlaf gemacht!!!) und die Jungs spielten das allseitsbeliebte Baustellenspiel und gruben den Vorgarten um. Betty und ich schlürften Cappuccino und die Männer schlenderten zum Supermarkt.

Dann gings auch schon los zum Strand. Kapitän Emil und Smutje Vitus, der schon mal das Würstl probierte, gaben den Weg vor.

Heute war es bissl bewölkt und uns Mädels zu kühl fürs Meer. Die Herren der Schöpfung hielt es allerdings nicht davon ab planschen zu gehen.

Zugern hätte ich Fjodor hier ja eine halbe Stunde in den Wibitpark am Campingplatz reingeschickt, aber irgendwie wollte er nicht recht! Dafür bolzten die Jungs alle (Fjodor, Michi, Korbi, Maxi, Vitus und Emil) zusammen bissl Fussball und Emil hat vorhin schlaftrunken noch davon geschwärmt wie toll sein Papa Fussballspielen kann!

Dann war es auch schon an der Zeit unsre 7 Sachen zu packen, wollten wir doch noch alle zusammen essen gehen. Der Nando Grill in Funtana war unser Ziel. Mit einem Spielplatz direkt an neben dem Essensbereich und leckerem Essen schien es nahezu perfekt für eine Gruppe von 6 Erwachsenen und 7 Kindern. Kaum geparkt eroberten die Jungs auch schon den Spielturm und waren nur unter anfänglichen Protest zum Tisch zum essen zu bewegen.

Aber in Gesellschaft isst es sich ja am Besten und so hat unser kleiner Spargeltarzan an die 4 Cevapcici nebst Reis verdrückt und dann noch bei den Nachbarn Pommen stibizt. Betty fand einen neuen (Essens-)Mann in Fjodor und die beiden teilten sich die riesige und echt leckere Fischplatte für 2.

Kaum waren die Kinderteller annähernd leer, leerten sich auch die Kindersitzplätze und alle drehten nochmal richtig auf (ja nahezu durch). Immer schneller, immer lauter, immer höher….alle waren komplett überdreht, nass geschwitzt, hundemüde aber glücklich. Umso größer war der Trennungsschmerz bei Emil, als wir den Abend für beendet erklärt haben. Da war es aber auch schon wieder nach halb10.

Nach den Oberhofers waren die Possnigs jetzt das zweite zufällige Zusammentreffen mit Freunden auf unserer Rundereise. Also falls von euch in den nächsten 3 Wochen noch jemand auf Krk, bei den Plitvicer Seen, in Zagreb, Slowenien oder Kitzbühel ist – meldet euch bei uns!

Schnell die müden Kinder in die Wohnung getragen, waren beide nach kurzer Zeit im Koma – wir hoffen auf ein langes Koma 😉 Gerade blitzt und donnert es hier in Porec ordentlich, aber nachts darf es das ja auch gut und gern mal. Wir gehen dann auch mal in die Heia. Guads Nächtle!

Eis, Karottenbrei und Fischplatte

Luisa hatte gestern milchmäßig einen Diättag eingelegt, also hatte sie nachts desöfteren das Bedürfnis mich zu besuchen. Irgendwann ist sie dann also komplett zu uns ins Zimmer ausgewandert und Emil konnte sein Einzelzimmer genießen. Gegen 8:00 Uhr fand ich es ziemlich warm/heiß im Schlafzimmer und wollte mal nach ihm sehen und übergab Luisa in Fjodors Obhut. Da Emil noch tief und fest schlief, hab ich mich dazugekuschelt und wir beide konnten bis halb 10 perfekt schlafen. Juhuuuuuuu!

Dann haben wir Fjodor zum Bäcker ums Eck geschickt, gefrühstückt und uns dann schlau gemacht, welcher Strand hier in der Ecke denn für uns passend sein könnte. Raus kam der Plava Laguna Beach. Der Strand gehört zur Hotel-/Bungalowanlage Village Galijot Plava Laguna und bietet neben Spielplatz, bewachten Parkplätzen, Kiosk, Toiletten,…tatsächlich auch Liegeplätze im Schatten der Bäume auf einer Liegewiese. Wir haben uns dann in der Nähe des Spielplatzes häuslich niedergelassen und unsre dezent kleine Strandmupfel aufgebaut.

Luisa hat erstmal ihr Schläfchen im Kinderwagen fortgesetzt und Emil hat das Meer links liegen lassen und sich einen Spielkameraden (Nationalität und Namen: unbekannt; Interessen: Kipplaster mit Sand befüllen und Wasser in Eimern schleppen) geschnappt und im Sandkasten gespielt. Ich wollte dann bei der Hitze aber trotzdem ziemlich bald mal ins Wasser – ja, richtig, mir war heiß 😉 Ein wenig Überzeugungsarbeit später kam auch der Yauschirest zu mir.

So verbrachten wir den Nachmittag planschend, Eis essend, schlafend, Fussball spielend, spielend am Strand.

Auf dem Heimweg bin ich noch schnell in den Super Konzum gehüpft – Backupessen besorgen, falls die Stimmung abends in Richtung Knatschialarm schlägt und wir lieber nicht mehr essen gehen wollen. Zu diesem Zeitpunkt war der Plan auch noch „Emil schläft mal wieder vor“. Nur haben wir diesen Plan ohne den Sohnemann gemacht, der zwar hundehundemüde war, aber keinen Bock auf Augen zu hatte. Nach längerem Hinundher haben wir uns entschlossen, das Risiko trotzdem einzugehen und wollten uns zum Ausgehen fertig machen.

Emil wurde geduscht. Dann sollte Fjodor mit Luisa duschen und dann ich, aber schon bei Fjodor kam kein Warmwasser aus der Leitung. Ähm, da hat wohl jemand den Lichtschalter, der der Boilerschalter ist, ausgemacht und es gibt erst in 3-4 Stunden wieder warmes Wasser. Ok, ich schau dann mal, was ich machen kann mit dem Vogelnest aufm Kopf.

Aber ein Highlight bot der Tag ja noch: Heute war es soweit, ich habe Karottenbrei im Supermarkt gefunden (Betty hat zwar eine Lieferung dabei, aber ich weiß ja noch nicht, wann wir sie treffen). Luisa war so sagen wir mal semibegeistert bzw. fand sie es sehr seltsam! Mal schauen, wie sie es morgen bei Versuch 2 findet.

Gegen 20:00 Uhr waren dann alle 4 Yauschis soweit fertig und wir wollten ins Tradizione gehen. Fjodor hatte anscheinend schon ziemlich Hunger und verwechselte das Nebenlokal mit og. und schon räumten die Kellner uns einen Tisch frei und wir konnten uns im Ancora setzen. Schnell haben wir 3 „Esser“ beschlossen die Fischplatte für 2 zu nehmen. Fjodor musste die Wartezeit für Emil mit all seinen zeichnerischen Fähigkeiten verkürzen und Bilder von Bergen, Gondeln, Kühen, etc. malen. Und dann kam die Platte auch schon.

Emil mampfte Miesmuscheln und Fisch und forderte sogleich sein versprochenes Eis ein, auf das er aber dann doch noch warten musste, bis wir uns auf den Heimweg machten. Zu dritt haben wir die Platte dann auch gut geschafft und der kleine Mann wurde mit 4 Lutschern verabschiedet – so schaut hier in Kroatien Kundenbindung aus.

Die Altstadt war sehr belebt heute Abend um 21:30 Uhr an einem Freitag und es war einiges für die Touriaugen geboten: Folklore, Breakdance, Schaufenster, (Schlumpf-)Eis.

Daheim noch die üblichen Verhandlungen „wer darf/muss wickeln?“ und dann heißt es mal wieder für die Nachwuchsyauschis Gute Nacht und auch wir werden wohl bald die Segel streichen – aber vorher noch kurz überlegen, was der Tag morgen so bringen kann!

Letzter Italientag – auch wir sind lernfähig

Heute sollte die traute Zweisamkeit von Fjodor und mir gegen 4:30 Uhr vom Töchterlein unterbrochen werden und es wurden Kuscheleinheiten gefordert, aber dann noch einige Zeit weitergeschlafen. Emil gesellte sich dann gegen 8:30 Uhr zu uns und wir starteten mit unsrem gemeinsamen Terrassenfrühstück auf der Terrasse. Fjodor stellte auf dem Weg zum Semmelholen und noch eine Maschine Wäsche an, somit können wir morgen Italien mit wenig Dreckwäsche verlassen 😉 Apropos Semmelholen – Fjodor hats heute sehr gut mit uns gemeint und zwei riesen Semmeln, oder wollen wir es Brote nennen – geholt. Ich glaube, er will einfach morgen nicht wieder losdackeln müssen.

Luisa machte dann wie mittlerweile jeden Tag gegen 11:00 Uhr ihr Vormittagsmittagsschläfchen im Bett, Emil spielte mit Paul und wir packten die ersten Koffer, damit wir morgen pünktlich hier fertig zum Check-Out kommen.

Der Himmel war heute leicht bewölkt und somit die Temperaturen zumindest gefühlt ein wenig kühler – also hieß es für uns 4 „vamos a la playa“ (sorry, mein Spanisch ist dann doch besser, als mein Italienisch). Der Weg dorthin führte uns nochmal zum Stellplatz numero 290, um den lieben Oberhofers eine gute Heimreise zu wünschen. Dann war aber kein Halten mehr beim Obersandburgenbaumeister Emil und er forderte seinen Papa auf ihn tatkräftig zu unterstützen eine „Burg bis in Himmel“ zu bauen. Während die beiden in der mittlerweile doch ziemlich heißen Sonne buddelten, chillten Luisa und ich ein bissl im rar gesäten Schatten.

Da ja auch wir lernfähig sind und gestern (erneut) erfahren haben, dass unser Sohnemann besser ein Nickerchen macht, bevor wir essen gehen, sind wir gegen 15:00 Uhr dann auch zurück ins Cottage gegangen. Da wurden dann kollektiv alle vier Yauschis unter der Dusche entsandet und im Anschluß mit Essen versorgt. Und dann kam die große Herausforderung „Emil soll schlafen“. Was soll ich sagen – ach ich lass Bilder sprechen:

An seinen Wadeln sieht man übrigens eine kleine Auswahl der ca. 50 Moskitostiche, die der arme kleine Mann aktuell hat. Die Viecher sind hier echt eine Qual. Inzwischen werden auch Luisa, Fjodor und ich befallen.

Nachdem alle Mann ausgeschlafen und gut gelaunt waren, starteten wir nach Grado in die Altstadt – wir wollten noch bissl bummeln und zum Abschluß schön essen gehen. Luisa war heute ein absolutes Vorzeigebaby und mein Mamaherz platzt grad beim Schreiben bissl vor Stolz. Sie hat ja bisher nie so die große Leidenschaft für den Kinderwagen entwickelt, wie Emil sie immer hatte, aaaaaaber heute hat sie tatsächlich den kompletten Abend in Grado (ca. 18:30 Uhr bis 22:15 Uhr) einfach so seelenruhig drin gelegen und verpennt.

Die Altstadt ist wirklich hübsch mit vielen, kleinen verwinkelten Ecken und Gässchen.

Ein weiteres Highlight fanden wir zufällig, als wir um eine Ecke bogen: ein Figurentheater für Kinder! Emil war sofort davon gefesselt (anscheinend versteht er italienisch???) und wir mussten bis zum Ende dem Stück lauschen. Von der Rakete berichtet er immer noch.

Ein passendes Souvenir galt es auch noch zu finden und da auf unsrem neuen Kühlschrank zuhause noch soooooo viel Platz ist, durfte sich Emil einen Magneten aussuchen. Eine Krabbe, was auch sonst 😉

Es war bereits nach 20:00 Uhr und unsre Mägen knurrten langsam, aber zuverlässig. Auswahl an Restaurants gab es genug, aber es mussten dann doch ein paar Kriterien erfüllt werden: Kinderwagenparkplatztauglich, freie Plätze, nicht in der Hauptstraße, da Tourinepp, freundliche Bedienung (hier flog unsre erste Wahl im Nachhinein noch raus, da die Bedienung nur genervt von uns war, als wir nach freien Plätzen mit Kinderwagen fragten und sie die Augen verdrehte), bezahlbar sollte es sein (bei 5 Wochen Reisezeit ist ein Antipastipreis von 35€ dann doch bissl viel),….jaja, wir sind wählerisch! Haben dann aber doch noch einen schönen Platz im Savial gefunden und ließen uns gemischte kalte Antipasti, Frito Misto und Wolfsbarschfilet schmecken.

Emil hat den italienischen Rhythmus jetzt voll verinnerlicht und blieb bis zum Schluß quasi ohne Muh und Mäh in seinem Stuhl sitzen, las Bücher, machte Späßchen und schaute sich die Leute an. Von Luisa muss ich hier nicht mehr berichten – sie poofte friedlich weiter.

Gelati für die Yauschis musste natürlich auch noch her auf dem Weg zum Auto und wie man sieht, Emil hat einfach Energie für 2-3 Kiddies abundzu.

Zuhause angekommen nuckelte Luisa noch kurz an Emils Zehen (muss sie sich weniger krumm machen, als wenn sie ihre eigenen immer nutzt), es gab ein Traktorbuch als GuteNachtGeschichte und die beiden Zwerge waren wieder schachmatt. Wir werden auch bald in die Heia gehen, morgen ist ja wieder Reisetag – mit Zwischenstopp in Triest gehts weiter nach Porec in Istrien.

Keeeeenig ned da, aber dafür die Oberhofers

Heute sollte ein Tag der freudigen Überraschungen kommen.

Überraschung Nummer 1: Was ist mit unsren Kindern los? Fjodor und ich wachen beide gegen halb 7 auf und sind ganz verwundert, bisher hat sich keiner von den beiden seit 21:00 Uhr bemerkbar gemacht. Kein Pitstop von Luisa, kein Schrei nach Liebe von Emil übers Babyfon! Whooopwhooop, sie pennen beide bis kurz nach 7:00 Uhr durch. Urlaub für Eltern, Ausschlafen für Eltern, haha 😛

Nach ausgiebigen Gutenmorgenkuscheln und Kitzeln sitzen wir dann am Frühstückstisch und von Emil kommt in Dauerschleife der Wunsch, doch bitte zum Nachbarsbuben Paul (4 1/2 Jahre aus Grünwald) spielen gehen zu dürfen. Nachdem Paul sein Köfferchen mit Autos geholt hatte, gab es kein Halten mehr und die beiden verstanden sich blind: Unfall, Stau, Baustelle, Werkstadt, Schrottplatz, ….was man halt so spielt.

Dann kam auch schon Überraschung 2: Nadine und Flo melden sich bei uns auf unsren letzten Eintrag und meinen auf Stellplatz 290 wartet eine Überraschung auf uns! Wir sind wirklich überrascht und freuen uns sehr, dass die beiden mit Alexander zurzeit hier auch urlauben! Schaffen wir es daheim doch viel zu selten uns zu sehen – dann klappt es wenigsten hier in Italien! Wir verabreden uns für später – da unser heutiger Plan ja war “ den Keeeenig in Miramare“ zu besuchen.

Vorher macht Madamsi Luisa aber noch einen ausgiebigen Mittagsschlaf (Emil ist dankbar für weitere Spielzeit) und wir räumen bissl das Cottage auf. Gegen Mittag machen wir uns dann auf den Weg Richtung Triest und dem Schloß Miramare. Mal wieder schlafen beide Kinder hinten drin.

Beim Schloß angekommen sucht Emil die ganze Zeit den „Keeeenig“, der scheint aber aktuell auch im Urlaub zu sein und wir dürfen sein Schloß aber trotzdem bewundern und bestaunen.

Sowohl die Räunlichkeiten im Schloß, als auch die schönen Gartenanlagen haben wir im Laufschritt besichtig.

Eine kurze Kaffee- und Eispause war dann aber gottseidank noch drinnen, bevor wir gegen 15:30 Uhr wieder zurück zum Auto getrabt sind.

Ein kurzer Stop beim Supermarkt auf dem Heimweg und dann schnell rein in die Badehosen – wollten wir doch Familie Oberhofer noch am Pool treffen. Gesagt, getan! Und tatsächlich – Nadine, Flo und Alexander, da sind sie! Was ein schöner Zufall einem das Leben doch manchmal bietet! Alexander teilt sein Eis mit Emil, Nadine und Julia ratschen kurz, Fjodor schaukelt Luisa und Flo holt Getränke 😉

Wir verabreden uns für später bei Stellplatz 290 und wollen Pizza holen und einen gemeinsamen Abend verbringen. Also noch fix alle vier Yauschis unter die Dusche und die Kinderwagenbuggyboardkollone kann losziehen.

Auch hier hat Emil in Alexander wieder einen Experten mit Spielzeugautos gefunden und die beiden vergnügen sich im Vorzelt mit Alexanders Sammlung (oder verteilen zusammen Kopfnüsse an Fjodor). Luisa hat sich nach kurzem Gemauze ihrem Schicksal ergeben und liegt dann den Rest des Abends friedlich schlummernd im Kinderwagen.

Und plötzlich war es schon 22:30 Uhr und für die Zwerge wirklich Zeit ins Bett zu kommen. Kaum zuhause gabs hier doppeltes Koma (hoffentlich wieder ohne Pause in der Nacht) und noch eine Runde Terrassensitzen für die großen Yauschis.

Für morgen steht ein Poolstrandtag mit Faulenzen an. Buona Notte a tutti!

Julia auf dem Campingplatz

Und schon war wieder ein Tag des Bettenwechsels gekommen und es hieß für uns „arrivederci venezia“. Schnell war unser reduziertes Gepäck in unsrem Airbnb-Appartment gepackt. Mit Chiara, der Verwalterin, hatten wir per Whatsapp vereinbart, dass ab 10:00 Uhr der Putztrupp kommen kann, wir allerdings erst bis 11:00 Uhr die Wohnung räumen müssen. Nach und nach trugen Emil und Fjodor unsre Sachen in die teilweise überflutetet Tiefgarage (das Gewitter vergangene Nacht war wirklich richtig heftig und direkt über uns in Mestre) und wir Mädels bewachten den Rest im 1. Obergeschoss. Um 11:30 Uhr war alles verstaut, Proviant im Supermarkt besorgt und los gind die kurze Fahrt nach Grado. 120km, 90 min – ein Kinderspiel für uns. Und für unsre Reisebabys erst recht. Luisa hat schon in der Tiefgarage in Mestre die Segel gestrichen und Emil hat die Autobahnauffahrt mit Salamisemmel in der Hand auch nicht mehr wach erlebt. Perfekte Bedingungen also für uns und unsre Fahrt.

Kurz nach 13:00 Uhr erreichten wir auch die Einfahrt vom Tenuta Primero, wo wir uns für die kommenden 5 Nächte auf dem Weg nach Istrien eingebucht haben. Leider war unser Marina Cottage noch nicht bezugsfertig, sodass wir uns die Zeit im Centrum von Grado vertreiben wollten. Am Parkplatz angekommen, suchten wir kurz eine freie Parklücke als aufeinmal ein österreichisches ausparkendes Auto uns winkte. Wir dankbar über die Nettigkeit wurden nochmal überrascht, als der Sohn der Familie ausstieg und uns das noch gültige Parkticket geschenkt hat. Es gibt auch echt nette Leute!

Luisa also ab in den Kinderwagen, Emil an die Hand – dann suchen wir also mal dieses ominöse Meer! Ich glaub ja, Emil konnte sich bis dahin gar nicht richtig vorstellen, was ihn erwartet. Aber neugierig wie er ist, rannte er dem Ziel entgegen.

Als wir mit unserer Eispause in der Fußgängerzone fertig waren, rief auch schon die Rezeption unserer Unterkunft an, dass wir kommen können. Wir beendeten aber noch unseren Spaziergang an der Strandpromenade und liefen dann durch schwitzige 34 Grad zurück zum Auto.

Schnell war der Schlüssel für unser Cottage geholt und wir erkundeten den Weg zu unserem Cottage. Ein süßes, nagelneues Häuschen mit 2 Doppelzimmern, 2 Bädern, 3 (???) Fernsehern, Küche und hübscher Terrasse mit 2 Sitzecken und 3.781.424 Moskitos, die hier auch leben. Davon hatte ich im Vorfeld schon gelesen – mal schauen, ob die Flasche Antibrumm reicht, die wir dabei haben.

Da die Unterkunft zwar in der Grundfläche klein ist, aber viel Stauraum bietet, konnten wir tatsächlich das gesamte Gepäck verstauen. Emil und Fjodor gingen schon mal auf die Suche nach Pool, Spielplatz und Meer, während Luisa und ich noch die Klamotten verräumten.

Wir folgten den beiden dann am späten Nachmittag und die Kinder konnten beide das erste mal Bekanntschaft mit der Adria machen.

Da die Abendessenszeit in großen Schritten näher kam, wagelten wir also zurück über die Anlage zu unserem Cottage. Ich will jetzt wirklich niemanden zu nahe treten oder gar verletzten, aber mir wurde jetzt klar, wo wir gelandet sind: Auf dem Campingplatz – meinem persönlichen Alptraum! Jeder der mich kennt, weiß es – gerne einfache Unterkünfte, aber kein Camping! In unserem abgetrennten Bereich mit den Blockhütten merkt man es nicht, aber jenseits der Schranke: Camper mit Vorgärten, Gemeinschaftsduschen…ich weiß, wir haben auch viele Freunde, die diese Art von Urlaub mögen und machen, aber es ist einfach nicht meins!

Ein weiteres Highlight der Anlage, das wir höchstwahrscheinlich verschmähen werden, ist das Animationsprogramm, dass direkt hinter unserem Häuschen stattfindet, in dezenter italienischer Manier 😉

Gegen 20 Uhr waren also alle Yauschis frisch geduscht und entsandet und wir wagelten zum Restaurant der Anlage. Ein ganz nett gestaltetes Lokal mit großer offener Terrasse, wo wir uns die Brise vom Meer um die teilweise vorhandenen Haare wehen lassen konnten. Das Essen schmeckte auch und die Kinder waren dann um die Uhrzeit auch schon sehrsehrsehr müde und strichen die Segel. Emil durfte den Heimweg mal wieder nach langer Zeit in seinem Kinderwagen verbringen und Luisa genoß es von Papa getragen zu werden.

Kaum in den eigenen 4 Wänden angekommen, fielen beide ins Koma. Beide zusammen in einem Zimmer! Das heißt, die erste Nacht seit Luisas Geburt, ohne Kind im Zimmer! Uiuiui! Wird schon werden! Und wir haben ja verdunkelnde Vorhänge, juhu!

Dann mal gute Nacht ihr Lieben!

5cm machens aus

Heute war es also tatsächlich schon soweit: der erste Locationwechsel und somit auch die erste Bewährungsprobe an uns und unsre Packkünste stand an! Ich bin bissl stolz auf uns, muss ich sagen! Wir haben die ersten Optimierungen umgesetzt und alles, was wir für die beiden Übernachtungen bei Venedig brauchen, in ein Köfferchen gepackt und konnten inkl. Sandspielzeug, Wanderschuhe, Küchenutensilien,…bestimmt 75% des Gesamtgepäcks im Auto lassen.

Aber der Reihe nach!

Wie immer waren wir um 6:40 Uhr mehr oder wenig bereit zum Aufstehen – es zeigt sich: Egal wann Luisa und Emil ins Bett gehen und keine Verdunklungsmöglichkeiten an den Fenstern sind, wird früh aufgestanden. Heute war uns das aber auch recht, da wir nach unseren Anstrengungen bei den Drei Zinnen gestern nicht mehr in der Lage waren zu packen. Also heute vormittag alles wie oben schon erwähnt verstaut (Luisa war hier eine große Hilfe, indem sie ein Schläfchen gemacht hat) und gegen 11:15 Uhr haben wir die 195km nach Mestre bei Venedig angetreten. Mit zwei schlafenden Kiddies hintendrin war die Fahrt dann echt optimal und wir kamen um halb 3 bei unsrem gebuchten Appartment an. Chiara, die Verwalterin, erwartete uns schon und offenbarte uns dann das Highlight der Wohnung: die abschließbare Garage in der Tiefgarage. Ähm, ja, uff, super, aaaaaaaber passt der Octavia mit der Dachbox da rein??? Ich sag mal so: Manchmal sind 5cm entscheidend! Es passt irgendwie in der Höhe und auch in der Länge, dürfte aber auch nicht knapper sein und ich bin froh, dass Fjodor geparkt hat – ich hätte mich mit Sicherheit megadämlich angestellt! Das kann ich hier sagen!

Unser minimalistisches Gepäck, hatte ich ja schon das ein oder andere Mal erwähnt 😉 , war dann schnell in der Wohnung mit 2 Schlafzimmern, 2 Bädern, Küche, Wohnzimmer und der Tiefgarage verstaut und wir wollten uns noch ein bissl die Beine vertreten, was essen und Emil müde machen. Also liefen wir mit Luisa im Kinderwagen Richtung Mestre Centro. Man hört ja immer nur schlechtes von dem Vorort von Venedig, aber es gibt definitiv noch hässlichere Ecken und in der Innenstadt war einiges an Leben geboten. So hat uns auf der Piazza Ferretto die Festival Show von Radio Bellla und Monella mit mehr oder weniger begabten italienischen Nachwuchsstars (???) begrüßt.

Es war ca. 18:00 Uhr und unsre deutschen Kinder hatten beide Hunger, was allerdings nicht so ganz mit den Öffnungszeiten der ortsansässigen Restaurants zusammenpasst. Naja, wir sind ja flexibel: Also in den nächsten Supermercado und bissl was fürs Abendessen eingekauft. Emil hatte allerdings schon so Kohldampf. Er wollte eine Brezn im Supermarkt und war dann nach kurzer Überredungskunst auch mit einem italienischen Panini einverstanden.

Das erste italienische Gelato des Urlaubs durfte dann auch nicht fehlen. Geschmacksrichtung „grün“ wurde gefordert. Also „menta“. Fjodor und ich haben uns dann nicht so direkt drum gerissen, wer die Reste bekommt.

Luisa hat sich nach der Zwischenmahlzeit nochmal dazu entschlossen ihre Augenlider von innen nach Verletzungen abzusuchen – irgendwie pennt sie heute fast den ganzen Tag! Recht hat sie, ist ja Urlaub!

Für Emil (und Fjodor) gabs dann noch ein Highlight: „Eisenbahn! Eisenbahn! Eisenbahn! Emil Eisenbahn!“ Und das in Dauerschleife!

Anschließend traten wir den Rückzug an und wagelten den gut 1km-langen Heimweg zum Appartment. Ansich schliefen die Zwerge auch beide echt schnell ein. Eigentlich! Hätte das Bett nicht so geknarzt, als ich Luisa in ihr Bett verfrachten wollte. Plötzlich hatte ich links und rechts einen kleinen Yauschi im Arm und es zog sich bis kurz nach 9!

Jetzt schmieden wir noch einen groben Plan für morgen und unsren Venedigbesuch. Am wichtigsten: Tram- und Bootfahren!

Buonanotte a tutti! Baci!

„Da fehlt eine (Kuh)“

So, die zweite von 34 Nächten liegt also hinter uns und endet um … 06:40 Uhr – ganze 10 Minuten später wie die vorherige 😉 Aber immerhin kam Emil auch dann erst aus seinem Matrazenlager zu uns gekrabbelt, meinte dann aber auch sogleich, dass seine kleine Schwester jetzt auch wach zu sein hat. Nuja, was willst da machen? Genau: kollektives Wickeln, aufstehen, Semmeln holen, frühstücken, puzzlen und malen und das Spielzeug versuchen zu ergattern, dass verdammte 5cm vor der Nase liegt.

Luisa hat sich dann ihren fehlenden Schlaf allerdings wieder geholt und den Vormittag dann in Ruhe im Bett verbracht und Emil hatte Fjodor und mich ganz für sich: Fussballspielen im Hof, Traktor mit Odlfassl bestaunen und ein zweites Frühstück einnehmen stand auf unsrem Programm.

Was machen wir denn aber nun heute noch? Die Frage galt es ja noch zu klären. Das Wetter war unberechenbar und der Forecast hätte auch aus unsrem morgendlichen Kaffeesatz kommen können. Nach längerem Hinundher entschlossen wir uns schließlich dazu eine kleine Wanderung zum Wasserfallpfad Celar zu machen. Das Tückische da dran war allerdings, dass weder das Internet, noch die ausliegenden Prospekte so ganz genau den Startpunkt der Wanderung definierten. Also fuhren wir auf gut Glück und nach Fjodors Riechrüssel los. Wir fanden dann auch einen „Parkplatz“ (zwei weitere Münchner Autos parkten hier auch schon, wohlbemerkt), den mein Mann für den richtigen hielt. Wären wir weitergefahren, hätten wir eine Forststraße fahren müssen und O-Ton Yauschi „wir fahren doch keine Forststraße“! Also Luisa ab in die Manduca, Emil (gerade noch im Koma im Auto) wollte selber laufen. Es ging also der eben erwähnten Forststraße entlang durch den Wald, immer den drohenden grauen Regenwolken entgegen, einem Bach (der seinen Ursprung im Celarwasserfall haben soll) folgend den Berg hinauf.

Luisa nimmt die Wanderungen bisher meist mit ihrer stoischen Ruhe hin und verpennt hier unsere Anstrengungen. Emil hingegen kommentiert alles. Ich meine ALLES! Eine Kuhherde, die aus 2 Kühen besteht ist für ihn nicht komplett „Fehlt eine Kuh!“. Es müssen immer 3 Kühe sein bei unsrem kleinen Monk 😉 Außerdem hat Fjodor ihm heute die ersten Ameisenhaufen seines Lebens gezeigt. Allerdings assoziiert Emil mit dem Wort „Haufen“ immer Kacka. „Nomal Ameisenkacka sehen!“ Es will auch nimmer aus seinem Kopferl raus, dass ein Ameisenhaufen nix damit zu tun hat.

Im Laufe unseres Ausfluges überholten uns zig Autos, kamen uns entgegen und ebenso viele Autos standen auf Parkplätzen entlang der Forststraße…Hmm hätten wir wohl doch noch weiterfahren sollen/müssen? Wie lange hält das Wetter noch? Werden wir klatschnass? Wo kehren wir ein?

Noch ein paar Steine in den uns begleitenden Rinnsal geworfen ging es dann in der Kraxn für Emil weiter. Luisa schlief weiter und wenn sie wach war, schaute sie fröhlich-neugierig in der Gegend rum.

Irgendwann wollten wir dann doch einkehren, da es schon 15:00 Uhr wurde und wir ja den Rückweg auch noch trocken schaffen wollten. Fjodor fand auf googlemaps die Mairwiesenhütte und dachte, hier gibts was zu mampfen. Ähm gerade haben wir dann auch entdeckt, dass das eine Hütte zum mieten ist 😉 Wir hatten ja bissl was an Brotzeit dabei und machten es uns im Garten der Hütte kurz bequem.

Die Wolken kamen immer schneller, immer näher und schon gings los…REGEN! Zum Glück nur kurz und die Regenjacken waren ja dabei.

Ca. 1 km bevor wir unser Auto (am Anfang der besagten Forststraße) wieder erreichen würden, wollte und konnte ich nicht mehr. Luisas gut 7kg Paket vor der Brust den zweiten Tag in Folge machte mich bissl fertig, sodass Fjodor uns mit dem Auto aufsammeln musste. Gerade haben wir recherchiert, es waren heute dann in Summe 8,6km und 207 Höhenmeter – quasi vergleichbar mit unserer für morgen geplanten Drei Zinnen Wanderung.

Die Familie hatte nun Hunger! Luisas Verpflegung hab ich ja immer „an der Frau“, sodass sie schon aufm Parkplatz gesättigt war. Wir 3 fanden unser Seelenheil im Gasthof Sillianer Wirt in Sillian. Als der Kellner sah, dass wir mit zwei kleinen Kindern kamen, bot er uns ein kleines Nebenzimmer an, das perfekt war: Spieleecke mit Autos und Parkgarage, Lego, ein Tisch nur für uns, Hochstühle – wir störten niemanden und uns störte niemand. Wir wurden gefragt wann wer essen möchte (jeder der Kinder hat weiß, es ist suboptimal in dem Alter, wenn alle das Essen gleichzeitig bekommen), ob Emil zuerst….

Also bekomm der kleine Mann seine Kaspressknödelsuppe, von der er redet, seit er mitbekommen hat, dass wir wieder in den Bergen sind, zuerst. Dann folgte Fjodors Gröstl und ich bekam dann noch mein Gulasch.

Als Nachspeise gab es Kasperleis, Kaiserschmarrn (eine kleine Portion auf Anraten des Kellners, die aber auch zum Großteil jetzt im Kühlschrank lagert) und einen Mohr im Hemd (politisch ja schon bissl grenzwertig, aber historisch wohl der richtige Name) – ich denke, ihr wisst, wer von uns was wählte 😉

Schnell den Heimweg angetreten und um 20:15 Uhr waren die kleinen Yauschis tatsächlich schlafend in den Kojen und Mama konnte Grey’s Anatomy schauen.

Drückt uns die Daumen, dass das Wetter in den Dolomiten morgen mitspielt. Am FR gehts dann schon nach Venedig weiter.

Guads Nächtle von uns 4!

3 Stunden zu den 3 Zinnen

Heute war es also so weit: Unsre 5 Wochen-Tour beginnt. Nachdem wir gestern Abend die Dachbox und den gesamten Stauraum des Octavias noch erfolgreich beladen hatten, hieß es für uns noch einmal „Gute Nacht“ im heimischen Bett.

Die letzten Punkte unserer zahlreichen Packlisten konnten als erledigt markiert werden, die Kids wurden verstaut und wir starteten bei ergiebigen Regen Richtung Autobahn.

Schnell noch zwei Vignetten gekauft (auch gleich für die Heimfahrt im September dann) führte uns das Navi Richtung Kufstein, durch den Felbertauerntunnel über Kitzbühel (wo unsre Tour am 22.09.2019 enden wird) nach Strassen in Osttirol. Emil kommentierte natürlich jeden Traktoooooor, Schwader (für alle, die nicht wissen was ein Schwader ist – bitte hier klicken), Bagger, etc. bis er nach der Hälfte der Strecke einschlief. Luisa hat schon früher die Segel gestrichen – so eine Schnupfennase kann selbst das stärkste Mädchen fertig machen – und ich hab mich den beiden dann auch gerne angeschlossen.

Kurz nach 14 Uhr waren wir dann am heutigen Ziel angekommen: dem Hofgartnerhof. Lukas, der Sohn der Besitzer, gab uns unsre Appartment-Schlüssel und zeigte uns das Haus inkl. Waschmaschine, Trockner, Getränkekühlschrank, … Wir haben hier eine FeWo mit 2 DZ im 1. OG und einer großen Wohnküche im EG. Es ist alles schon bissl in die Jahre gekommen, dafür sauber und die Betten gemütlich 🙂

Schnell eine Runde Windelwechseln, Auto ausladen und schon gings weiter zum Hofer nach Sillian. Der Plan war schnell geschmiedet, heute wird selbst gekocht, damit die Zwerge zeitig ins Bett kommen und wir, wenn es das Wetter denn mitmacht, morgen loswandern. Luisa verfolgte das Einkaufsgeschehen hochherrschaftlich aus der Babyschale im Einkaufswagen, Emil ließ es sich mal wieder nicht nehmen: „Emil kleine Einkaufswagen selber fahren“. Weißt also Bescheid!

Nach dem Einkaufen fuhren wir noch ein kleines Stück Richtung Italien und konnten dann doch noch einen ersten Blick auf das Bergmassiv der Drei Zinnen erahnen, nachdem der Regen nachgelassen hatte und die Sonne kurz rauskam. Da es aber schon nach halb 6 war, kehrten wir um und fuhren wieder in unsre Unterkunft zurück.

Während ich fix Nudeln mit Scampis und Tomaten koche, geht Emil seiner aktuellen Sucht „Puzzlen bis der Arzt kommt“ nach und Luisa robbt mehr oder weniger zielgerichtet über den Küchenboden – wenn doch nicht immer irgendwelche Stuhlbeine im Weg wären, die sie „fangen“ und den Weg abschneiden.

Gegen halb 8 haben Fjodor und ich beschlossen, dass es an der Zeit ist die Party ohne Kinder weiter zu feiern. Luisa war auch gleich einverstanden, bei Emil waren mehr Überredungskünste gefordert 😉 Achja die aktuelle Zimmeraufteilung sieht wie folgt aus: DZ 1 – Lager für Koffer und Nutzung als Badezimmer; DZ 2 – Doppelbett Fjodor und Julia (so Stand jetzt 22:15 Uhr), Emil auf der Matraze, die am Fussende von unsrem Bett liegt und Luisa im Babybett. Wir berichten in welchen Konstellationen wir morgen aufwachen werden. Fjodor im Babybett? Julia auf der Matraze? Die Kids im Doppelbett? Es bleibt spannend.

Wir zwei sitzen jetzt noch in der Wohnküche und wälzen Prospekte, durchwüsten das WWW und checken den Wetterbericht, um die nächsten Tage zu planen.

Euch allen eine Gute Nacht aus Osttirol von den 4 Yauschis!