Chip ’n’ Dale on tour

Ein Hoch auf Zweieinhalbjährige, die lange schlafen und Mütter, die kleine Töchter morgens übernehmen. Ich glaube man darf sich nicht beschweren, wenn man viertel nach Neun geweckt wird! Plan für heute, war es gaaaaaanz piano den Tag anzugehen und den Vormittag mit Spielen auf der Unterkunft anzugehen. Gesagt getan, während Julia noch ihren Blog von gestern zu Ende schreiben durfte, sind wir Drei auf erneute Spieltour im Kinderparadies draußen. WLAN gab es ja wieder, daher ging der Holzweg nur mit wenig Verspätung live.

Luisa dagegen hat sich bereits nach 5 Meter im Kinderwagen entschieden offline zu gehen und hielt ihren Vormittagsschlaf begleitend im Kinderwagen. Zunächst musste natürlich die Baustelle am Sandplatz begutachtet werden. Mit leichter Überzeugungsarbeit sind wir an die Einfahrt des Geländes, um nochmal Ausschau nach dem Igel, dem Fuchs oder den Rehen von gestern Abend zu halten. Leider nichts daaaaaaaaaa! Wir waagelten also weiter zu den Traktoren, jeder mit seinem eigenem Gefährt.

Auf einmal waren wir zu Viert und die Hofkatze machte Emil erst mal vor, wo man alles rumklettern kann, da hat er sich nicht lange lumpen lassen und kraxelte im Geäst hinterher. Nach ausführtlicher Begutachtung der ausrangierten Geräte fand sich noch ein kleiner Betonmischer der untersucht worde ist, bevor es zurück zum Sandkasten ging. Da der Sandkasten immer Spielvergnügen im Kriechgang bedeutete, lockte ich Emil zum Fußballplatz. Dort kickte ich im Ronaldo Style ein paar Freistöße in die Winkel, währned Emil sich nach wie vor eher für sein Fahrzeug interessierte und auseinander nahm. Luisa wurde hier nach einer Weile wach und wir bewegten uns wieder zurück zum…Sandkasten ;-). Immerhin hatte Julia ja noch versprochen auch zum Spielen rauszukommen.

Also Traktor in die Hand und los ging die lustige Streifenhörnchen Party, leider kann das Video dazu aus Lizenzgründen nicht hochgeladen werden. Ich wurde als Hilfsarbeiter entlassen und packte derweil mein Zeug fertig um anschließend los zu den Wasserfällen zu fahren, immerhin war es dann schon halb Eins! Mir schwante schon Schlimmes, was uns im Park erwartet: Sonnenschein, Mittagszeit und das Wochenende steht vor der Tür!

So ergab es sich, dass weitere Streifenhörnchen sich dem Rudel näherten. Wieviel sind auf folgendem Bild zu erkennen?

Ein erstes Highlight, welches wie gestern mehrfach umrundet werden musste, war diesmal ein Sanka und Polizeiauto auf dem Weg.

Gewünscht wurde vehemennt eine Busfahrt, daher war unser Ziel die Haltestelle vor dem Eingang. Dort angekommen begrüßten uns ein randvoller Bus und eine 50 Meter lange Schlange voller internationaler Reisegruppen. Wir entschieden kurzum, der Bus ist kaputt und muss in die Werkstatt. Nach einiger Überzeugungsarbeit und Verarbeitung der Enttäuschung, machten wir uns also auf den Weg und planten die Busfahrt dafür zurück ein! Die Bootsfahrt entschädigte immerhin und danach ging es auch motzfrei in die Kraxn rein!

Wie bereits gesagt, heute war etwas mehr los! Zm Glück waren wir bereits vorgestern auf dem Teilstück dieser Strecke und konnten schon so, die Eindrücke der Wasserfälle bei Eingang 2 besser genießen. Heute war nicht wie in Kanada der Bärenstau an der Tagesordnung, sondern der Wasserfallstau!

An jedem erdenklichen Punkt wurden massenhaft Selfies gemacht und ich glaube, dass kaum noch einer sich den Park tatsächlich in Ruhe angeschaut hat.

Bei dem Verkehr, hielt ich es auch für nicht nötig meine Kamera und/oder Stativ groß auszupacken. Extragewicht, was sich erst später lohnen sollte. Bis zum Galovac Wasserfall war die Personendichte einfach nur zu viel. Dieser und der Veliki Slap von gestern, sind definitiv die am meisten überlaufendsten! Dafür muss man sagen, ab diesem Punkt ging es deutlich besser und teilweise war es richtig idylisch!

Hier ergaben sich auch desöfteren kürzere Pausen zum Milch trinken, Stativfotografie, Wickeln, Nudeln essen oder auch Steine werfen. Einen der größten Steinplatscher natürlich dokumentiert.

Es ging weiter über mehr und mehr verlassene Holzwege, bis wir gegen fünf die Station 3 erreicht haben.

Damit haben wir mit aller Ruhe, vielen kleinen Emilschritten und Luisas Nickerchen fast alle Routen am Wasser in zweieinhalb Tagen abgelaufen. Oben angekommen, gab es dann nicht nur das verdiente Eis, sondern EEEEEEEEENDLICH die lange ersehnte Busfahrt! Das Gute an diesem Rückweg war auch, dass wir den Aufstieg von den Bootsstegen uns damit ebenso sparten.

Was fehlt bis hier in der Geschichte, genau der Mittagsschlaf von Emil. Demnach war die Aussicht an ein Essengehen, extrem gesunken. Würde er im Auto bis zum Restaurant Plum wach bleiben, gehen wir essen. Wenn nicht, dürfte ich meine Kochkünse unter Beweis stellen! Nach 5 min schlief Emil ein und wir hielten am Supermarkt an. Luisa dagagen quiekte und sang und hatte einfach Spaß an ihrer Stimme.

Heute kocht also Papa! Die Kochkünste der eigenen Gattin nur zu oft kritisiert, ergab sich also die Chance ein epischen Diner für alle Yauschis vorzubereiten. Ein Diner, woran sich die Familie noch lange erinnern sollte, ein Diner, was noch den Urenkeln berichtet wird! Naja ich entschloss mich für TK Cordon Bleu und eine Dose TexMex Mais, welches ich in raffinierter Art und Weis mit vorhandenem Reis in der Wohnung mischen wollte.

Zu Hause angekommen, machte einer bei den Plänen allerdings so gar nicht mehr mit und meldete an, freiwillig ins Bett zu gehen und auch Luisa strich die Segel. Das epische Essen schmeckte demnach auch kalt und ich bekam immerhin Lob, für das Cordon Bleu.

Abschließend wurde es neben dem WLAN für den Blog auch kurz nochmal mit der Wohnung in Zagreb spannend:

Nachdem wir ja bereits bei Booking unsere erste Unterkunft storniert bekommen hatten, liest sich diese Vorschau der gestrig gebuchten AirBnb Unterkunft in Zagreb, erst einmal wie die unerwünschte Spannung im Urlaub, die wir diesmal so vermissten. Am Ende wurde jedoch nur mitgeteilt, dass die Spümaschine defekt ist. Können wir mit leben und freuen uns morgen eine sehr spannende Stadt kennenzulernen. Jetzt wird ein letztes Mal hier eingeheizt, soll ja auch kein Holz übrig bleiben.

Ein Gedanke zu “Chip ’n’ Dale on tour

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