Diese Nacht wollte eine Yauschi besonders wenig schlafen, weder im eigenem Bett noch im Urlaubsehebett. Daher war für die andere Yauschi die Nacht besonders kurz und für alle Yauschis ging es recht zeitig aus den Federn. Da wir ja ein wenig die Insel erkunden wollten, auch nicht so schlimm, da der Autoschlaf drei von vier Reiseteilnehmern ganz gut liegt.
Davor beglitt mich Emil mal wieder zum Supermarkt um Semmeln und Krapfen einzukaufen, spontan wurde die Tour um die Shoppingmeile verlängert, bevor es dem Herren wieder in den Sinn kam zurück zur Wohnung zu laufen.
Im Vormittag hat sich das Wetter bei einer erneuten 50:50 Vorhersage für Sonne entschieden, so dass ich mit Emil spontan zum Strand vorgegangen bin. Luisa und Julia packten derweil alles für die Inseltour um ein paar weitere Städte anzuschauen.

Noch in Jeans und Tshirt fielen dann nach und nach die Hüllen.

Bis am Ende nur noch der Hut saß und sich das Wetter endgültig für Sonne entschieden hatte.

Julia und Luisa wurden aufgrund der geänderten Tagesplanung ein paar Mal hin und her geschickt und trugen alles notwendige für den spontanen Strandtag herbei: Neue Klamotten, Mumpfel, Handtücher, Schnorchel und was man sonst so für die Baustellenarbeit am Ufer benötigt.

Zu Mittag gab es dann das Menu Rückwärts, es wurde mit Eis begonnen und mit einer Pizza abgeschlossen. Luisa machte sich wieder über die Steine her und man musste gut aufpassen, dass diese nicht im Magen landen! Emil bekam seinen eigenen kleinen Privatpool gebaut und schaufelte fleißig die Steine in seinem Kipper!

Der Damm des Pools wurde regelmässig geöffnet, so dass das Wasser einen tollen Fluß zum Meer formen konnte. Pro Füllung mussten ca. 30-40 Wassereimer gefüllt werden, wie oft dieses Spiel wiederholt wurde, habe ich verdrängt. Wie das bei 50:50 Wettervorhersagen so ist, kippt leider manchmal die Vorhersage auch in Richtung Regen, so dass sich dicke dunkle Wolken formierten!

Wir wären ja auch locker trocken heim gekommen, wenn da nicht dieser eine, bei Kindern äußerst heiß geliebte Gegenstand am Wegerand gelegen hätte: Der STOCK!!! Größer wie Emil und energisch mit Tränen und Geschrei untermauert, wurde uns die Wichtigkeit verdeutlicht, diesen einen tollen Stock mit nach Hause zu nehmen. Also nach Hause, nach Feldkirchen-Westerham!!!

Als der Schauer dann so richtig losging, wurde der Stock in einem Busch versteckt und erneut mit Tränen verabschiedet. Es wurde dringend Zeit für einen Mittagsschlaf! Dieser war dann mit anfänglichen Purzelbaumorgien doch um kurz nach sechs vorbei und wir gingen mit gut gelaunten und ausgeschlafenen Kindern aus der Altstadt in die Altstadt und suchten auf gut Glück ein nettes Restaurant…oder wie Emil zu sagen pflegt: Biergarten!
Mit dem Citta Vecchia haben wir im Vorbeilaufen zufällig die Nummer drei in Krk entdeckt und auch hier wieder einfach Glück mit dem Tisch gehabt. Aber nicht nur der Tisch war gut, auch das Essen und der Service war außerordenlich gut. Für mich bisher das beste Lokal auf unserem Trip. Julia mit Goldbrasse (die zu 3/4 an Emil ging), ich mit Oktopussalat und Nudeln mit Garnelen und zum Abschluß einen warmen Schokokuchen mit Vanilleeis.
Nach dem vielen Essen wurde noch ein wenig Schabernack an der Burgmauer getrieben und zum Glück eine Eisdiele ohne blaues Eis gefunden, so fiel diesmal die Wahl von Emil auf rotes Eis, was mit Himbeer eine gute Alternative darstellte! Luisa hat sich bereits bei der Vorspeise für den Schlaf im Kinderwagen entschieden und wachte erst wieder zu Hause auf.

Morgen dann wieder spontan am Wetter orientiert den Tag planen, evtl. schaffen wir es ja dann zumindes nach Vrbnik, was nochmal sehr schön sein soll! Gute Nacht!





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