Es ist mal wieder Reisetag! Daher nehmen wir den ersten natürlichen Wecker, der uns geweckt hat und machen entsprechend Emil auch wach, der hier noch zum Langschläfer mutiert! Es ist 07:30 und wir müssen mal wieder das Auto beladen. Fast alles wurde am Abend zuvor schon von Julia gepackt, sodass dies ein leichtes war. Das schwierigere Unterfangen war danach das letzte Puzzleteil von Emils heiß geliebten „Einsatz der Feuerwehr“ Puzzle zu finden. Das 54. Teil und ca. 2cm auf 1cm groß, gar nicht so leicht. Schon kurz vor der Verzeiflung tauchte es dann doch unter der Couch hinter einer dicken Staubflocke auf und der Urlaub war gerettet.

Auf dem Weg haben wir dann auch die ersten 1.000 Kilometer geschafft. Bevor sich sorgende Schwiegermütter Kummer bereiten, das Bild wurde fachfraulich vom Beifahrer aufgenommen 😉

Aus Julias Erinnerungen heraus war unser Ziel das Aquario marino della citta di Trieste. Emil freute sich seit Tagen drauf, da wir ihm immer wieder ein Video aus dem Ripley’s Aquarium of Canada in Toronto gezeigt haben. Wer nochmal im Kanada Blog stöbern mag: Findet Nemo
Nemo gab es in Trieste nicht, nur seine Freundin Dori lebte ein tristes Leben in lieblos gestalteten Becken. Aquarien sind sowieso schon ein berechtigter Streitpunkt war Artenhatung angeht, aber dieses war sehr weit davon entfernt. Auch wenn es Emil kurzweilig gefallen hat, würde ich um die Unterstütztung solcher abraten!


Für 6€ Eintritt für alle Yauschis, war der Spaß auch entsprechend schnell vorbei. Damit blieb zumindest kurz Zeit, einen Spaziergang durch Trieste zu machen. Der Piazza Unità d’Italia war ganz in der Nähe und bot Luisa Gelegenheit zu schlafen und Emil auf „Taubenjagen“ Tour zu gehen. Kurzer Imbiss, Kaffee, Eis und das Erkunden des städtischen Spielplatzes und weiter geht die Fahrt.
Von Trieste waren es dann nur noch 1:20 bis nach Poreč in Kroatien. Über Slowenien, ging es dann auf die Autobahn in Kroatien, wo die Maut bequem per Karte bezahlt werden konnte. Auch das vereinbarte Parken in Poreč verlief hochmodern über automatische Kennzeichenerkennung. So war unser Auto für alle notwendigen Zonen freigeschaltet worden. Geparkt wurde ca. 1km von der Unterkunft entfernt und dann erfolgte zunächst die Wohnungsübergabe. Es wurde bereits getragen, was getragen werden konnte und auch Open Air Konzerte hielten uns nicht auf.


Top Lage, mitten in der Altstadt, direkt gegenüber dem Haus der zwei Heiligen, im 2. Stock. Kein Parkplatz, kein Lift, keine Parkgelegenheit vor der Tür. Nett und freundlich zeigte mir die Hausherrin die nächste Gelegeneheit an der Strandpromenade, wo man temporär 15min das Auto abstellen kann. Das ganze um die 150m durch ein paar Gassen entfernt. Wer mich kennt: Ich war innerlich so am KOTZEN!!! Warum? Der scrollt nochmal hoch zum ersten Bild. Ich halte es kurz, ich habe über 30min gebraucht während alle anderen Yauschis das Auto beschützt hatten. In der Wohnung angekommen, suchte sich Emil für Luisa und sich ihr Zimmer aus und tobte erst einmal auf der Couch umher.

Papa durfte duschen, Mama ging zum Supermarkt und dann ging es zu gehobener Stunde raus zum Essen. Unsere Wohnung ist übrigens im rechten Haus, zweiter Stock, mit den offenen Jalousien. Innen alles super modern und geräumig, mochte man so zuerst gar nicht meinen.

Da alle Kredits der Geduld bei mehreren Yauschis verspielt waren, ging es in das erste Lokal, das Sirena zum Grillteller und Cevapcici. Es war „ok“…nicht mehr und nicht weniger. Nochmal werden wir sehr wahrscheinlich nicht hingehen.

Dafür gab es einen Lutscher für Emil und wir machten noch eine kleine Runde durch die Yachtpromenda von Poreč. Eis gab es natürlich auch und kurz vor der Abzweigung zu unserer Wohnung, musste wieder ein Spielplazt begutachtet werden.

Morgen schauen wir uns die Stadt dann nochmal frisch erholt an, wir haben auch hier wieder eine Zimmerteilung zwischen U18 und Ü18. Gute Nacht!






So viel Anstrengung mit dem Gepäck, da kann ich die Laune nachvollziehen.
Aber das Schöne ist: Danach ist alles schnell vergessen und man kann sich den schönen Dingen widmen.
Und es schaut ja toll aus.
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