Heute war es also so weit: Unsre 5 Wochen-Tour beginnt. Nachdem wir gestern Abend die Dachbox und den gesamten Stauraum des Octavias noch erfolgreich beladen hatten, hieß es für uns noch einmal „Gute Nacht“ im heimischen Bett.

Die letzten Punkte unserer zahlreichen Packlisten konnten als erledigt markiert werden, die Kids wurden verstaut und wir starteten bei ergiebigen Regen Richtung Autobahn.

Schnell noch zwei Vignetten gekauft (auch gleich für die Heimfahrt im September dann) führte uns das Navi Richtung Kufstein, durch den Felbertauerntunnel über Kitzbühel (wo unsre Tour am 22.09.2019 enden wird) nach Strassen in Osttirol. Emil kommentierte natürlich jeden Traktoooooor, Schwader (für alle, die nicht wissen was ein Schwader ist – bitte hier klicken), Bagger, etc. bis er nach der Hälfte der Strecke einschlief. Luisa hat schon früher die Segel gestrichen – so eine Schnupfennase kann selbst das stärkste Mädchen fertig machen – und ich hab mich den beiden dann auch gerne angeschlossen.

Kurz nach 14 Uhr waren wir dann am heutigen Ziel angekommen: dem Hofgartnerhof. Lukas, der Sohn der Besitzer, gab uns unsre Appartment-Schlüssel und zeigte uns das Haus inkl. Waschmaschine, Trockner, Getränkekühlschrank, … Wir haben hier eine FeWo mit 2 DZ im 1. OG und einer großen Wohnküche im EG. Es ist alles schon bissl in die Jahre gekommen, dafür sauber und die Betten gemütlich 🙂
Schnell eine Runde Windelwechseln, Auto ausladen und schon gings weiter zum Hofer nach Sillian. Der Plan war schnell geschmiedet, heute wird selbst gekocht, damit die Zwerge zeitig ins Bett kommen und wir, wenn es das Wetter denn mitmacht, morgen loswandern. Luisa verfolgte das Einkaufsgeschehen hochherrschaftlich aus der Babyschale im Einkaufswagen, Emil ließ es sich mal wieder nicht nehmen: „Emil kleine Einkaufswagen selber fahren“. Weißt also Bescheid!

Nach dem Einkaufen fuhren wir noch ein kleines Stück Richtung Italien und konnten dann doch noch einen ersten Blick auf das Bergmassiv der Drei Zinnen erahnen, nachdem der Regen nachgelassen hatte und die Sonne kurz rauskam. Da es aber schon nach halb 6 war, kehrten wir um und fuhren wieder in unsre Unterkunft zurück.

Während ich fix Nudeln mit Scampis und Tomaten koche, geht Emil seiner aktuellen Sucht „Puzzlen bis der Arzt kommt“ nach und Luisa robbt mehr oder weniger zielgerichtet über den Küchenboden – wenn doch nicht immer irgendwelche Stuhlbeine im Weg wären, die sie „fangen“ und den Weg abschneiden.

Gegen halb 8 haben Fjodor und ich beschlossen, dass es an der Zeit ist die Party ohne Kinder weiter zu feiern. Luisa war auch gleich einverstanden, bei Emil waren mehr Überredungskünste gefordert 😉 Achja die aktuelle Zimmeraufteilung sieht wie folgt aus: DZ 1 – Lager für Koffer und Nutzung als Badezimmer; DZ 2 – Doppelbett Fjodor und Julia (so Stand jetzt 22:15 Uhr), Emil auf der Matraze, die am Fussende von unsrem Bett liegt und Luisa im Babybett. Wir berichten in welchen Konstellationen wir morgen aufwachen werden. Fjodor im Babybett? Julia auf der Matraze? Die Kids im Doppelbett? Es bleibt spannend.
Wir zwei sitzen jetzt noch in der Wohnküche und wälzen Prospekte, durchwüsten das WWW und checken den Wetterbericht, um die nächsten Tage zu planen.
Euch allen eine Gute Nacht aus Osttirol von den 4 Yauschis!
Der erste Schritt ist getan.
Auch wenn momentan noch die Wolken vieles verstecken, werden die Berge noch einiges bieten. Hoffentlich habt ihr genügend Puzzles dabei.
Luisa erkundet die Welt auf ihre Weise. Habt auf jeden Fall eine entspannte Reise.
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